Deutschland verlassen? Ja, aber wohin denn?

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Liebe Leserinnen und Leser,

gleich drei gute Freunde haben mich gestern Abend angerufen und angeschrieben, die ernsthaft darüber nachdenken, Deutschland zu verlassen. Die angekündigten Corona-Maßnahmen, von denen man uns versprochen hat, dass sie nach der Durchimpfung nie wieder nötig sein werden, das Programm der rot-grünen Bundesregierung zur endgültigen Zerstörung von Innerer Sicherheit, Familie und Wohlstand, und dann noch uns Annalena. Annalena Baerbock, Sie wissen schon, der Kobold, die mit dem never ending Lebenslauf. Als Außenministerin wird sie demnächst mit einem grünen Lastenfahrrad auf den Platz des Himmlischen Friedens rollen und Herrn Xi mal so richtig den Marsch blasen. Jedenfalls hat sie gestern angekündigt, dass die Zeit des laschen Umgangs mit Diktatoren nun vorbei sei. Und wenn der Chinese nicht spurt, dann werden die Pandas in deutschen Zoos zukünftig nur noch vegan ernährt – dann sehen die alten weißen Männer in Peking mal, was ihre Politik anrichtet.

Es ist so ein Trauerspiel, was sich vor unser aller Augen in diesen Tagen abspielt, man weiß nicht mehr ob man lachen oder weinen will. Annalena Baerbock und Caudia Roth Bundesminister – das kannst Du dir nicht ausdenken, oder? Was kann jetzt noch kommen? Joko und Klaas als Doppelspitze bei der Bundeswehr? Hier wird unser Land systematisch zerstört und vor den Augen der Welt lächerlich gemacht. Und eine Mehrheit wählt auch noch so und feiert diese Leute.

Jedes Land bekommt die Regierung, die es verdient hat. Bestellt und geliefert! Dann ist es eben so.

Eine liebe Freundin aus Hamburg ruft mich vor zwei Stunden an, und ich teile meine düsteren Gedanken mit ihr. Sie sieht die Lage ähnlich wie ich, aber sie wird bleiben, sagt sie, während Sie nebenbei erwähnt, dass sie in Hamburg im Auto unterwegs ist und es gerade begonnen habe zu schneien. Ich denke spontan: Das muss diese Klimaerwärmung sein, von der jetzt alle immer sprechen. Gab es früher auch, nur da nannte man es noch Winteranfang. Heute ist Klimakatastrophe, wenn es warm ist, und Wetter, wenn es kalt ist. Eigentlich ganz einfach zu merken.

Wo kann man denn noch hin, fragt mich eine andere liebe Bekannte, dieses Mal aus Süddeutschland. Meine persönlichen Top 3 in dieser Reihenfolge: USA (Florida), Kroatien und Portugal. Ich mag Sonnenschein, und wenn es hier schon nicht richtig läuft, warum nicht in Miami im T-Shirt sitzen und „Catch of the Day“ und eisgekühlten Chardonnay genießen? Ich könnte bald in Ruhestand gehen und von meiner spärlichen Rente ein Auskommen haben, natürlich nur mit Familie, denn auch für mich gilt natürlich der alte Wahlspruch der Marines: Keiner wird zurückgelassen.

Ohne Zynismus hält man es nicht mehr aus in diesem Land. Und natürlich bleiben ich und wir und Sie hoffentlich auch noch eine Weile. Warum? Weil ich all denen, die sich freuen, wenn unsereins abhauen, den Spaß nicht gönnen will…

Bleiben Sie wachsam!

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.