Ein Jahr „Früher Vogel“ gegen einmal Currywurst/Pommes? Das würde uns enorm helfen…

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Adventszeit naht und damit die Zeit, in denen die Spendensammler in Deutschland Hochkonjunktur haben. Und wir wissen natürlich auch, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRK) macht einen Riesenjob wie manch andere auch, die unsere Unterstützung verdienen.

Wer sind wir, dass auch wir nun an Ihre Spendenbereitschaft appellieren?

Nun, zuerst einmal sind wir ein Medienunternehmen, das mit sachlichem Nachrichtenjournalismus gegen den Mainstream anschwimmt. Wir registrieren im Schnitt je nach Zählsystem am Tag rund 80.000 Aufrufe, manchmal auch nur 60.000, manchmal aber auch 110.000 – das hängt natürlich von der Nachrichtenlage am jeweiligen Tag ab. Wen irgendwo ein Terroranschlag passiert ist oder eine große Bauern-Demo in Berlin stattgefunden hat, ist auf unserer Seite mehr los, als wenn der FC Augsburg 1:1 gegen Mainz 05 spielt.

Wir bilden ab, was jeden Tag passiert in Deutschland und der Welt, professionell, sachlich aber oft mit einer anderen Gewichtung als beim Mainstream. Einfach Journalismus, nachfragen, recherchieren, sich auch mal korrigieren, wenn etwas übersehen wurde. Ich denke, die ersten fast neun Monate brauchen keine Vergleiche mit anderen größeren und vor allem finanzkräftigeren Nachrichtenmedien in Deutschland zu scheuen. Und manchmal haben wir auch Themen früher als die anderen oder finden Themen, die andere gar nicht anzufassen wagen.

Wir machen keinen Kampagnen-Rabatz, sondern ehrlichen Journalismus mit einer Präferenz für bürgerlich und marktwirtschaftlich.

Heute haben wir uns mit Finanzbuchhalter und Geschäftsführung ausführlich ausgetauscht über den bisherigen Verlauf des Unternehmens mit dem seltsamen Namen, der schon allein deshalb gut ist, weil seit sechs Jahren darüber geredet wird. Wir haben begonnen, die Strategie und Finanzplanung für das kommende Jahr aufzuschreiben. Es wird in diesem Jahr noch ein Supplement bei uns geben, wie ich immer gern sage, ein „Beiboot“ mit ganz anderen Themen. Es wird einen wöchentlichen Newsletter geben, zwei eigene podcasts und anderes. Lassen Sie sich überraschen.

Wenn Sie in den vergangenen Tagen mal auf wikipedia waren, haben Sie sicher den großen Spendenaufruf gelesen. Die Leute spenden so wenig, lese ich da, 99 Prozent der Nutzer zahlen nichts für das Angebot. Die anderen haben bisher schon wieder über zwei Millionen Euro in den Topf geworfen, Tendenz steigend. wikipedia ist sehr gut, wenn man reine Fakten sucht. Wann war ein Ereignis, wie endete ein Fußballsiel in der 60er Jahren, wie alt war Elvis, als er starb? Da ist wiki perfekt. Wenn es um Politik geht, ist das Netzwerk eine reine linke Propagandamaschine, die unliebsame Menschen diskreditiert und Helden des Milieus in den Himmel lobt.

Oder denken sie an die linksalternative Tageszeitung namens taz. Wie oft standen die kurz vor dem Aus, waren praktisch pleite? Dann manchen die einen Aufruf und am nächsten Tag haben sie 3000 neue Abonnenten. Auch das ist der Grund, weil die anderen immer gewinnen und wir verlieren, weil die linken Milieus beweglich und spendenbereit sind. Und was über Spenden nicht hereinkommt, organisieren sie sich aus der Staatskasse, also von uns, unseren Steuern für den Kampf gegen Rechts, das Klima, den Weltfrieden, die Eisbären. sagenhaft, was für Unsummen in den linken Netzwerken jedes Jahr zur Verfügung stehen. Wenn wir mal Kohle brauchen für den Kampf um Meinungsfreiheit und Demokratie, dann gehen wir mit dem Klingelbeutel rum. Und die meisten Leser sagen dann: Die machen das schon.

TheGermanZ existiert seit gut acht Monaten, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Keiner, der bei uns liest, hat in dieser Zeit etwas Relevantes verpasst, wir sind dran, wir haben den Ehrgeiz mit einer Handvoll total engagierter und schlecht bezahlter Autoren.

Und nun haben wir uns etwas überlegt, im Stile von taz und wiki. Wir sagen Ihnen mal wie die Lage ist!

In den acht Monaten haben wir bis heute etwa 72.000 Euro Verlust erwirtschaftet. Das ist für ein Medien-StartUp erstaunlich wenig, aber es ist ein Verlust, den wir bis zum Jahresende ausgleichen oder Pläne für das kommende Jahr aufschieben müssen oder was auch immer.

Die tägliche Kolumne „Früher Vogel“ ist bei uns täglich oft der meistgelesene Artikel des Tages. 25.000 bis 30.000 Leser folgen an dieser Stelle regelmäßig dieser Rubrik, diesem Early Bird.

Und unsere Idee und Bitte an Sie ist: Wenn Sie alle hier, die Sie diesen Text lesen für das ganze Jahr den täglichen „Frühen Vogel“ EINMAL 5 Euro spenden – dann schreiben wir im ersten Jahr eine schwarze Null. Wäre das nicht schön, ja fast sogar sensationell? Einen Fünfer – eine Currywurst/Pommes – im Tausch gegen jeden Tag „Früher Vogel“ das ganze Jahr lang? Ist Ihnen diese Rbrik am Morgen das wert? Seien Sie ehrlich, das wäre ein Deal oder?

Versuchen wir es also: Auf der Startseite finden Sie rechts zwei Buttons „Abo“ und „Spenden“ – einfach draufklicken und registrieren – fertig.

Und weil manche von Ihnen nicht mit PayPal arbeiten wollen, gibt es natürlich auch die gute alte Banküberweisung: DE06 3305 0000 0000 3447 13 – Vw-ZwecK: „Früher Vogel“.

Ihnen allen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.