Ferien in NRW: Starker Andrang am Düsseldorfer Flughafen

Passagiere warten im Flughafen Düsseldorf auf die Abfertigung. Foto: David Young/dpa
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Am inoffiziellen ersten Schulferientag in Nordrhein-Westfalen haben sich die Prognosen zunächst bestätigt: Während es auf den Autobahnen am Samstag erst einmal sehr ruhig blieb, herrschte am größten Flughafen des Landes in Düsseldorf sehr starker Andrang, wie ein Sprecher dort sagte.Sorgen bereitete dort die Gepäcktransportanlage, die am Freitag zeitweise gestört war. Auch sorgten kurzfristig gestrichene Flüge für Frust unter den Reisenden.

Keine Probleme bei den Sicherheitskontrollen

Problemlos gestalteten sich dagegen die Sicherheitskontrollen, die in den vergangenen Wochen oft der wunde Punkt waren. «Wir haben in Düsseldorf 10 bis 15 Minuten Wartezeit und sind damit sehr zufrieden», sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Die Bundespolizei hatte gerade noch rechtzeitig einen zweiten Dienstleiter zur Unterstützung verpflichten können. Der Hauptdienstleister rekrutierte zudem zusätzliche Hilfskräfte.

Anders am Köln/Bonner Airport: «Dort haben wir an den Sicherheitskontrollen Wartezeiten von 60 bis 90 Minuten», so der Sprecher. Dies liege an krankheitsbedingten Personalausfällen «im dreistelligen Bereich». «Das kann man dann nicht mehr kompensieren», sagte der Sprecher.

Zahlreiche Flüge wurden gestrichen

Mehrere Airlines mussten in den vergangenen Tagen immer wieder zahlreiche Flüge streichen, weil es wegen des Coronavirus zu starken Personalausfällen kommt. Da viele Menschen nach der coronabedingten Zwangspause wieder in den Urlaub fliegen, verliere das Auto im Vergleich zu den vergangenen beiden Corona-Jahren für die Anreise etwas an Bedeutung, hatte der ADAC im Vorfeld analysiert.

Zudem würden nicht alle gleich in den ersten Wochen wegfahren. Der Reiseverkehr verteile sich eher über die gesamten Sommerferien. Bereits am Freitag – dem letzten Schultag – war es an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf zu langen Schlangen an den Sicherheitskontrollen und Check In-Schaltern gekommen.

Bildquelle:

  • Flughafen Düsseldorf: dpa
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.