Karl Dall in der Nordsee vor Sylt bestattet

ARCHIV - Der Komiker und Musiker Karl Dall starb am 23.11.2020 im Alter von 79 Jahren. Foto: Jörg Carstensen/dpa
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WESTERLAND – Rund sieben Monate nach seinem Tod ist der Komiker Karl Dall in der Nordsee vor Sylt bestattet worden.

«Karl ist jetzt ein Teil des großen und unendlichen Meeres, der Wellen, der Ebbe und der Flut», teilte seine Familie der Deutschen Presse-Agentur mit. «Das Rauschen des Meeres erzählt viele Geschichten und jetzt mit etwas mehr Humor. Wir vermissen ihn sehr und er wird in unseren Herzen ewig leben.» Die Seebestattung habe am Sonntagmorgen stattgefunden.

Schon kurz nach seinem Tod im vergangenen November hatte Dalls langjährige Managerin gesagt, dass Dall bereits zu Lebzeiten eine Seebestattung im engsten Familienkreis bestellt und bezahlt habe. Diese sollte aber erst stattfinden, wenn die Corona-Pandemie eingedämmt ist.

Karl Dall («Dall-As», «Jux und Dallerei») war Ostfriese und lebte zuletzt mit seiner Frau in Hamburg. Er hatte sich nach einem Schlaganfall nicht mehr erholt und starb im Alter von 79 Jahren.

Bildquelle:

  • Karl Dall: dpa
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.