Lewandowski trifft: Barça gewinnt Supercup gegen Real

Barcelonas Robert Lewandowski erzielte einen Treffer gegen Real Madrid. Foto: Hussein Malla/AP/dpa
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RIAD – Der FC Barcelona hat im Clásico von Riad dem Erzrivalen Real Madrid den ersten spanischen Fußball-Titel des Jahres entrissen. Die Katalanen besiegten auch dank eines bestens aufgelegten Robert Lewandowski im Finale im King Fahd Stadion die Königlichen mit 3:1 (2:0).

Der 34 Jahre alte ehemalige Bayern-Angreifer bereitete die Führung durch Gavi in der 34. Minute vor, den zweiten Treffer vor der Pause erzielte Lewandowski (45.) selbst. Tor Nummer drei gelang Pedri (68.) – eingeleitet von Gavi und Lewandowski. Real traf durch Karim Benzema erst in der Nachspielzeit.

Für Barcelona war es der 14. Supercup-Titel, Real Madrid bleibt bei zwölf Erfolgen. Sowohl die beiden Halbfinalspiele, in denen sich beide Finalisten erst im Elfmeterschießen durchgesetzt hatten, als auch das Endspiel fanden wie schon 2022 in Saudi-Arabien statt. Zuletzt hatte der FC Barcelona den Supercup 2018 gewonnen, Real war Titelverteidiger.

Barça-Trainer Xavi Hernández hatte schon tags zuvor deutlich gemacht, mit welcher Einstellung seine Spieler auf den Platz gehen würden: «Wir sind hier, um zu gewinnen, wir sind Barça. Wir sind diesem Titel verpflichtet.» Und so legten sie auch los, die erste Viertelstunde dominierte der Tabellenführer der Primera División.

Einen Schuss von Lewandowski lenkte Thibaut Courtois an den Pfosten. Beim Führungstreffer des überragenden Gavi, dem ein übler Fehlpass von Deutschlands Nationalspieler Antonio Rüdiger vorausgegangen war, hatte der Belgier im Real-Tor keine Chance. Ebenso beim Treffer von Lewandowski kurz vor der Pause. Für den Polen war es das 20. Tor im 22. Pflichtspiel dieser Saison. Von Courtois Vorderleuten, auch dem nach dem 0:3-Treffer ausgewechselten Toni Kroos, war wenig zu sehen. Marc-Andre ter Stegen im Tor von Barcelona wurde nur selten geprüft, ehe dann Benzema noch traf.

Bildquelle:

  • Real Madrid – FC Barcelona: dpa
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.