Nach drei Quotenfrauen: Ich will endlich wieder einen Mann, der gedient hat, an der Spitze der Bundeswehr!

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Liebe Leserinnen und Leser,

kein Zweifel, Christine Lambrecht wird kommende Woche als Bundesministerin der Verteidigung zurücktreten. Endlich.

Diese Frau und die Bundeswehr, das war ein einziges Missverständnis vom ersten Tag an. Als man früher in Zeugnissen noch aufschreiben durfte, wie jemand wirklich im vorherigen Job war, hätte man bei Fau Lambrecht wohl den Hinweis gefunden: Sie war stets bemüht.

Das will ich ihr gar nicht absprechen, aber sie konnte es einfach nicht.

Und dass Kanzler Olaf Scholz und die Seinen dieser Frau das angetan haben, ist auch kein Ruhmesblatt unter Genossen.

Das Problem ist doch, dass in diesen linkswoken Zeiten Ministerposten nicht mehr nach Fachkompetenz vergeben werden, sondern nach Parteiproporz. Ihr kriegt den Posten, dann krigen wir den Posten und der Stellvertreter wird der, der schon vor vier Jahren hätte zum Zuge kommen sollen. So läuft das in der Machtpolitik.

Und neben dem Länderproporz, dem Parteienproporz, dem Altersproporz ist das Ätzendste von allen der Geschlechterproporz.

All die Damen, die in den vergangenen Jahren unsere Streitkräfte bis zur Einsatzunfähigkeit heruntergewirtschaftet haben, wurden einzig und allein deshalb an die Spitze des Verteidigungsministeriums gehievt, weil sie Frau sind. Null Sachkompetenz, null Erfahrung, einfach Quotenmädchen, die als Generalistinnen einen modernen Eindruck machen sollen. Den Rest regeln dann die Fachleute im Ministerium, die Berater und – auch nicht ganz unwichtig – die Soldaten.

Als ich vergangene Woche am Frankfurter Hauptbahnhof über den Bahnsteig zum ICE lief, saß auf einer der Bänke eine junge Soldatin in Nato-Oliv, also in Bundeswehr-Uniform. Rucksack neben sich, machte einen schneidigen Eindruck, wenn ich das als alter weißer Mann erwähnen darf. Vielleicht wird die mal Bundesministerin der Verteidigung, dachte ich spontan im Vorbeigehen. Und warum auch nicht? Ich glaube nicht, dass Frauen ungeeignet sind, unser Vaterland zu verteidigen. Ich will nur, dass sie wissen, über wen und was sie zu entscheiden haben. Wir reden hier nicht mehr von einer Operetten-Armee, einer Trachtengruppe in grün, die den Feind so lange unterhalten muss, bis die Amerikaner kommen und uns raushauen.

Wir reden hier von einer Armee, deren Bedeutung plötzlich selbst roten und grünen Politikern bewusst geworden ist durch Putins mörderisches Vorgehen in der Ukraine. Ja, es ist jederzeit möglich, dass wir plötzlich in eine Situation kommen, wo wir unser eigenes Land und unsere Partner im Bündnisgebiet verteidigen müssen. Dann brauchen wir moderne Waffen, gut ausgebildete Soldaten und eine Führungsspitze, die ein G 3 von einer Uzi unterscheiden kann.

Ursula von der Leyen, Annegret Kramp-Karrenbauer und Christine Lambrecht waren – auf unterschiedliche Weise – Totalversagerinnen im Amts eines Bundesministers der Verteidigung.

Und ich möchte als nächsten Bundesminister der Verteidigung einen Mann. EINEN MANN! Einen, der selbst gedient hat, einen mit Erfahrung, vielleichtz im Einsatz in Afghanistan oder Mali. Einen, der von seiner Truppe respektiert wird, weil er sie versteht, weil er ist wie die jungen Männer und Frauen, die uns im Ernstfall mit ihrem Leben verteidigen sollen. Sie haben ein Recht, wie alle haben ein Recht darauf, dass dieses wichtige Amt nicht zum Spielball ideologischer Irrläufer wird. Und, ganz nebenbei, könnte man Wirtschaftsminister Habeck gleich mit aus dem Amt entfernen und durch einen ersetzen, der weiß, was eine Insolvenz ist.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.