Nicht nur heute, sondern an jedem Tag sollte Muttertag sein

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Liebe Leserinnen,

dieser „Frühe Vogel“ gehört nur Euch Frauen. Denn heute werdet Ihr verwöhnt von Euren Männern, Freunden, Partnern und Kindern. Weil Ihr die wunderbarsten Geschöpfe auf diesem Planeten seid.

Leser(innen) meiner Kolumnen und meiner Artikel wissen, wie sehr ich die Frauen verehre und achte für das, was sie sind. Für Ihre vom Naturrecht bestimmte Aufgabe, das menschliche Leben weiterzutragen in die Zukunft.

Bevor das Gemecker jetzt losgeht: Jede Frau kann frei entscheiden, ob sie Kinder haben will oder nicht. Natürlich. Aber Frauen sind die einzigen Lebewesen auf der Welt, die menschliches Leben in sich aufwachsen spüren und die Kinder zur Welt bringen. Ich hatte in meinem Leben fünf Mal das Privileg, bei der Geburt jeweils eines meiner/unserer Kinder dabei zu sein. Und es ist überwältigend. Nicht wenige verspüren in solchen Minuten im Kreissaal kurz den Hauch Gottes, wenn das Kind da ist und zum ersten Mal empört kräht.

Mutterschaft – das bedeutet für eine Frau Verzicht. Auf Karriere, auf ein selbstbestimmtes Leben, auch Urlaub und Partys. Doch so ein kleiner Mensch gibt einem so unendlich viel zurück, ich werde nie verstehen, wieso Menschen keine Kinder haben wollen. Später auf dem Totenbett sagt niemand: Hätte ich doch bloß noch den neuen A 8 fahren können. Alle bedauern, zu wenig Zeit mit den eigenen Kindern verbracht zu haben.

Heute ist Muttertag, Millionen Männer haben Blumensträuße versteckt. Und unendlich viele Kinder stellen den Wecker heimlich trotz des Sonntags auf 6 Uhr, um den Frühstückstisch festlich zu decken. Denn heute ist Mom’s Day, wie unsere Kinder das formulieren. Und ein Blumenstrauß ist nichts als Dank für das, was Mütter für ihre Kinder, ihre Familien und die ganze Gesellschaft leisten.

Ich verneige mich tief vor allen Frauen, die den Mut und die Kraft aufgebracht haben, Kinder zur Welt zu bringen und mit viel Liebe zu erwachsenen Menschen zu entwickeln.

Mit herzlichen Dank,

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.