«Sie wollten uns töten» Sehenden Auges auf den Abgrund zu

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Liebe Leserinnen und Leser,

die BILD macht heute mit der Titelschlagzeile „Sie wollten uns töten“ auf. Das Zitat stammt von einem Polizisten, der bei den Gewaltexzessen in der Berliner Silvesternacht 2022 im Einsatz war, der erlebt hat, was für ein entfesselter Mob „junger Männer“ dort unterwegs war. Viele von Ihnen werden im Internet Videos gesehen haben, zum Beispiel von dem Idioten, der eine Feuerwerksrakete in das geöffnete Seitenfenster eines Polizeiautos schoß.

Julian Reichelt hat in seinem aktuellen Video bei „Achtung Reichelt!“ zu den Ausschreitungen Szenen ungezügelten Hasses in jungen Gesichtern gezeigt. Wollten die töten? Durchaus möglich, zumindest gab es keine Hemmungen mehr. Wenn einer stirbt, wenn eine blind wird oder ein Bein amputiert werden muss. Tja, Pech halt!

Ich habe vergangene Nacht in unserem Titelaufmacher schon darüber geschrieben. Nachzulesen hier

Vielleicht wiederhole ich mich, aber dieses Land ist auf einer steilen Abfahrtstraße in den Abgrund. Glauben Sie nicht?

Waren Sie anderswo mal in Großstädten, im Ausland, vielleicht sogar bei großen Volksfesten oder Fußballspielen? Klar, da gab und gibt es auch schon Ausschreitungen und Gewalt. Zuletzt bei unseren belgischen Freunden in Brüssel, wo 2000 Gäste aus Marokko nach dem WM-Sieg gleich mal stundenlang auf Polizisten losgingen, Autos anzündeten, Läden stürmten und plünderten.

Aber waren Sie mal bei sowas in Ungarn? Da gibt es nicht einmal überall diese Schmierereien an den Hauswänden. Da gibt es übrigens auch keine politische Gewalt. Anschläge auf Politiker, Veranstaltungen verhindern oder sprengen? Die würden gar nicht auf die idee kommen. Und Stockholm und Malmö waren mal schöne, ruhige Städte, bewohnt von Bildungbürgern und Peacenicks. Liberal, (manchmal zu) freizügig. Und jetzt? Gangkriminalität in nie gekanntem Ausmaß, Gangs, die sich Schießereien auf offener Straße liefern.

124 Menschen wurden 2020 in Schweden durch Schüsse getötet. Das skandinavische Land ist damit Europa-Spitzenreiter bei Todesfällen in Folge von Schießereien. SCHWEDEN! Das einstige Musterland der Sozis in ganz Europa, das Land von Astrid Lindgren und Pipi Langstrumpf. Ich könnte noch ganz viel dazu schreiben, auch über das, was in Deutschland, in meinem Land passiert. Im Dortmunder Norden, in Gelsenkirchen, Stuttgart oder immer wieder im Shithole Berlin, der deutschen Hauptstadt, der Stadt, in der ich so gern bin, die lebendig und kreativ ist. Aber in der man den Menschen wohl irgendwelche Substanzen ins Trinkwasser träufelt, dass sie immer wieder diese Leute wählen, die verantwortlich für dieses Zustände sind.

Und haben Sie heute, zwei Tage danach, das Gefühl, dass ernsthaft jemand etwas tun will, um diese unhaltbaren Zusstände zu ändern? Haben Sie das Gefühl, dass unsere Politiker begriffen haben, was hier gerade abgeht? Und dass der gemeinsame Nenner für all diese Probleme die katastrophale Migrations- und Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre ist – nicht erst seit 2015 – ist.

«Nicht Knallkörper sind das Problem, sondern Knallköpfe, die sie missbrauchen», sagt heute Richard Eickel vom Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) in einem Interview. Er hat es leider auch noch nicht begriffen. Das sind keine Knallköpfe, das sind Gewaltverbrecher. Und die meisten stammen nicht aus Regensburg und dem Münsterland…

Mit besorgten Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.