Was machen wir hier eigentlich und wie soll es weitergehen?

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Liebe Leserinnen und liebe Leser,

der „Frühe Vogel“ ist jeden Morgen eine leichte Plauderei, mit denen ich Sie in den neuen Tag begleite. Das kann durchaus ein ernstes Thema sein, aber auch eine menschliche Geschichte aus dem eigenen Lebensumfeld und der Familie, von einer Fahrt im ICE oder einem Besuch auf der Kirmes. Der „Frühe Vogel“ ist adaptiert – wie sollte es anders sein? – aus den Vereinigten Staaten, denn das „Morning Briefing“, das hier geschätzte Kollegen nutzen, ist hier bei uns der „Early Bird“, also der Frühaufsteher. Angeblich wird ein tägliches Bulletin gleichen Namens mit den wichtigsten Nachrichten zur Weltlage jeden Morgen dem amerikanischen Präsidenten im Weißen Haus vorgelegt, damit er weiß, was los ist auf diesem Planeten. Die amerikanische Marine hat für ihre Generalität auch so etwas, zusammengefasst a daily roundup of military and defense news stories“.

Daily roundup? Das machen wir hier auch. Und an manchen Tagen sind auch wir nah dran, wenn etwas Relevantes passiert. Und der unbedingte Wille, nichts Relevantes zu verpassen und Ihnen alles Wichtige jeden Tag 24/7 zu präsentieren, der ist in unserer kleinen aber höchst effektiven Redaktion definitiv vorhanden.

Zunächst einmal grundsätzlich: TheGermanZ, seit fast genau acht Monaten auf dem deutschen Markt, ist ein Nachrichtenmedium. Vieles, was Sie bei uns lesen, finden Sie auch im Mainstream – und das ist gut so. Gestern hat eine Leserin ihr Abo gekündigt mit der Begründung, wir würden so viel berichten, was die CDU und die SPD machen. Das stimmt, und das machen wir auch weiterhin, denn die CDU ist gerade abgewählt aber immer noch groß und die SPD war schon sehr klein und kann gerade vor Kraft kaum laufen. Sollen wir die weglassen in der Berichterstattung, damit wir uns in der wachsenden Blase der Unzufriedenen wohlfühlen?

Nein, nein, wir haben einen klaren bürgerlich-konservativen Kurs hier, wir sind für Rechtsstaat und Meinungsfreiheit, aber wir sind kein Kampfblatt für oder gegen etwas. Das müssen Sie wissen und verstehen. Wir wollen seriös berichten, einfach was ist. Ob es uns und Ihnen gefällt oder nicht. Und dabei leisten wir uns völlige Unabhängigkeit in der Bewertung und Auswahl unserer Themen. Wenn Heino ein Werbeverbot in Düsseldorf bekommt für einen deutschen Liederabend oder 10.000 Bauern mit ihren Traktoren vor dem Reichstag in Berlin auffahren, dann ist das für uns kein 60-Zeiler, wie in den Mainstream-Medien, dann ist das für uns das Top-Thema des Tages, der Titelaufmacher. Weil unsere Leser wollen, dass sie nicht den ganzen Tag mit Klima und Diversität medial drangsaliert werden, sondern dass wir etwa bei der Klimapolitik auch einen Blick darauf haben, welche Auswirkungen das alles auf unsere Unternehmen und den Wohlstand in Deutschland, unsere eigene Geldbeutel, hat.

Wir machen Journalismus, gute alte Berichterstattung, und unsere Autoren erlauben sich Meinungen klar getrennt von den Nachrichten. Das ist nicht immer sexy, wenn Sie auf ständigen Krawall aus sind, aber es ist eine ernsthafte Alternative zu den großen Volkserziehungsmedien wie den Staatssendeanstalten, Süddeutsche, Frankfurter Rundschau und so weiter. Den anderen Blick auf die Dinge haben, keine Rücksicht auf Parteien und Interessengruppen nehmen – das ist toll, aber es ist nicht einfach, wenn kein großer Konzern dahinter steht. Und wenn einer da stünde, dann wären wir halt nicht mehr unabhängig. Ein bisschen wie die linksalternative taz, die in ihrer Geschichte oftmals pleite war. Dann machen die einen öffentlichen Spendenaufruf und zwei Tage später hat deren Publikum 3.000 neue Abos unterzeichnet. Wenn wir zur Unterstützung aufrufen, dann sagen unsere – jeden Tag zehntausende Leser – ach, die machen das schon. Aber so läuft es eben nicht.

„Wer keine Hitze verträgt, der hat in der Küche nichts verloren“, hat Harry S. Truman mal gesagt. Und er hat recht damit. Ein StartUp ohne Staatsgelder und ohne ein aktives Publikum, das ist ein hartes Stück Arbeit jeden Tag. Zehn Kommanditisten haben den Start unserer Zeitung mit privaten Geldeinzahlungen ermöglicht. Um nun den nächsten Schritt zu gehen und zum Jahreswechsel und im kommenden Jahr umzusetzen, was wir vorhaben, bräuchten wir 30 und mehr solcher großartigen Menschen, denen es nicht auf baldige Gewinnausschüttungen ankommt, sondern die Vertrauen haben, dass wir auf einem guten Weg sind.

TheGermanZ ist ein kommerzielles Unternehmen, keine Partei und kein Hilfswerk. Wir können nur ausgeben, was wir einnehmen, und alle wissen, dass der Bürgerliche gern in seinen Strandkorb auf Usedom investiert aber nicht in zwei neue hochprofessionelle wöchtentliche podcasts, eine monatliche Fernsehsendung im Internet, ein weiteres integratives Portal mit Spezialthemen, einen wöchentlichen Newsletter, deutlich höherer Präsenz in den Sozialen Netzwerken und und und… Glauben Sie mir, hier wird rund um die Uhr gearbeitet, und wenn Thomas Dörflinger und ich bei der Auswahl unserer Autoren und Mitstreiter nicht zufällig so ein gutes Händchen gehabt hätten, wir stünden heute mit leeren Händen da.

Nicht weil die Weihnachtszeit naht, sondern weil wir das Projekt TheGermanZ zu etwas Großem entwickeln wollen, bitte ich Sie um Ihre aktive Mitarbeit beim – neudeutsch – crowd-publishing!

Sie können uns auf vielfache Art und Weise unterstützen, wenn Sie an dieses Medium glauben: Kostenlos, indem sie einfach Beiträge, die ihnen gefallen, penetrant liken und verlinken. Wenn Sie uns anderen Menschen in Ihrem Umfeld weiterempfehlen. Es gibt bestimmt ein Dutzend Menschen, die mir jeden Tag privat auf WhatsApp Links zu Artikeln aus WELT, Focus oder Rheinischer Post, schicken. In der Regel Artikel, die dann bereits seit drei Stunden auch bei uns stehen. Ich freue mich über jeden dieser Links, aber noch mehr würde ich freuen, wenn sich das Leseverhalten bei Ihnen allen ein Stück weit der Situation anpasst. Wir schimpfen auf den Mainstream und wünschen uns alternative Medien – und wenn es dann welche gibt, die abheben, lesen wir den gleichen Mainstream wie seit 40 Jahren. Kann jeder machen, wie er oder sie will, aber logisch ist das nicht.

Sie können uns etwas spenden, wenn Ihnen ein Beitrag oder ein Thema besonders gefällt.

Ein Klick auf der Titelseite unter „Spenden“ und es geht ganz einfach über Paypal, kinderleicht sozusagen. Direkt daneben die Möglichkeit, ein Abo abzuschließen, um Zugriff auf alle Texte und das Archiv zu haben. 6,60 Euro im Monat – zwei kleine Biere für eine Sache, die unser Land dringend gebrauchen kann.

Oder, wenn Sie Paypal nicht mögen: durch eine freiwillige Spende nach eigenem Ermessen und können auf unser Konto bei der Sparkasse: DE06 3305 0000 0000 3447 13 etwas überweisen, traditionell sozusagen. Es ist nicht für einen neuen Anzug für den Chefredakteur, es geht um ein Stück Meinungsfreiheit. Aber wir können das nicht aus der Barkasse im Sekretariat bezahlen. Konkret: Wir werden versuchen, für unsere Aktivitäten bis zum Jahresende einen sechsstelligen Betrag frisches Kapital einzuwerben. Damit kann man eine Menge tun, so wie wir es tun.

Ende November und Anfang Dezember werden drei sogenannten Fund-Raising-Dinner für TheGermanz stattfinden in Berlin, Thüringen und Hessen, zu dem ausgewählte interessierte Unternehmer eingeladen sind, denen wir unsere Pläne für die Zukunft von TheGermanZ vorstellen. Im kommenden Jahr machen wir das in Hamburg, Düsseldorf und München. Und dann schauen wir mal, was im Klingelbeutel ist. Falls Sie die Möglichkeit haben, sich das anzuhören und bei Gefallen einzusteigen, schreiben Sie an mich persönlich: k.kelle@the-germanz.de!

Thomas Dörflinger und ich wollen Sie nicht nötigen, aber wir brauchen jeden Euro für den Ausbau dieses Medienprojektes, wirklich jeden. Es gibt so viele Ideen, fertige Konzepte, aber einmal im Jahr einen Fünfer, weil wir die Massenzuwanderung kritisiert haben, das reicht leider nicht. Jetzt sind Menschen gefragt, die ernsthaft helfen wollen. Vielen Dank für Ihr Interesse.

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.