MÜNSTER – Das Landgericht Münster hat zwei Männer (34, 39) aus Oelde zu rund vier Jahren Haft verurteilt, weil sie illegal Waren nach Russland exportiert hatten. Die Brüder sollen als Geschäftsführer einer Firma nach Beginn des Ukraine-Kriegs Sanktionen der EU umgangen haben, indem sie Maschinenbauteile über Briefkastenfirmen in der Türkei und Kirgistan in den Jahren 2023 und 2024 nach Russland geliefert haben.
Die Ermittler waren auf 65 Ausfuhren im Wert von rund 833.000 Euro gestoßen. Zu Beginn des Prozesses hatten die Brüder umfassend und sogar über die Anklage hinaus Geständnisse abgelegt, was das Gericht bei den Urteilen zu ihren Gunsten auslegte.
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