MAGDEBURG – Der Bundesvorsitzende der „Generation Deutschland“, der Jugendorganisation der AfD, Jean-Pascal Hohm, übt sich in Realpolitik und geht auf deutliche Distanz zur Mutterpartei und ihrer Vorsitzenden Alice Weidel. Die nutzt jede Gelegenheit, öffentlich im Falle einer AfD-Regierungsverantwortung den Ausstieg aus dem Euro durchzusetzen, zuletzt im ZDF-Sommerinterview. Anfang 2025 hatte Weidel in der ARD-Talkshow von Caren Miosga aber noch erklärt, für eine Rückkehr zur D-Mark sei es „viel zu spät“.
Hohm vertritt dagegen einen klaren und vor allem realpolitischen Kurs
Gegenüber der BILD sagte der GD-Chef: „Wir wollen keinen deutschen Euro-Austritt, sondern die bestehenden Konstruktionsmängel des Euro-Systems beheben.“
Der AfD-Nachwuchs beabsichtigt, sich dazu auf ihrem Bundeskongress in Magdeburg klar zu positionieren.
In einem Papier, das dort verabschiedet werden soll, heißt es:
„Der Euro hat den Binnenmarkt gestärkt, weist jedoch erhebliche Konstruktionsmängel auf, die die europäischen Völker eher gegeneinander aufbringen, als sie hinter einem gemeinsamen Projekt zu vereinen. Deshalb stehen wir Reformvorschlägen offen gegenüber, die Stabilität schaffen, ohne die wirtschaftliche Einheit Europas aufzugeben.“
Das klingt, wie ein Politiker, der weiß, wie Verantwortung für Deutschland funktionieren kann.
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- Jean-Pascal Hohm_AfD: buero hohm
