Dänemark ist ein gutes Vorbild in der Migrationspolitik

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Liebe Leserinnen und Leser,

Mette Frederiksen hat gestern in Dänemark etwas geschafft, was in unserem Nachbarland eine absolute Seltenheit ist. Nach wochenlangem Verhandeln hat die Sozialdemokratin eine Koalition geschmiedet, die über traditionelle Blockgrenzen hinwegreicht. Statt wie bisher weiter nur im linken Saft zu schmoren, hat Frederiksen, die bisher einer Minderheitsregierung vorsaß, eine Koalition mit der liberal-konservativen Partei Venstre und den liberalen Moderaten gebildet.

Auch wenn Sie das Regierungsprogramm erst am Vormittag in Kopenhagen vorstellt, finde ich es gut, alte Lagergrenzen zu überschreiten im Sinne des eigenen Landes.

Frederiksen, müssen Sie wissen, regiert Dänemark seit 2019 mit einer ausschließlich aus ihren Sozialdemokraten bestehenden Minderheitsregierung. Dass sie bei den Dänen überaus populär ist und Zustimmungswerte von bis zu 80 Prozent erhielt, hat vor allem mit ihrer strikten Migrationspolitik zu tun.

„Wir können nur ein Sozialstaat bleiben, wenn wir Grenzen setzen“ und – so wörtlich -„Null Asyl“ als Ziel postulieren, sagte sie. Das kam gut an bei den Dänen, ebenso das strikte Unterbinden von Parallelgesellschaften, wie sie heute in vielen deutschen Großstädten bestehen. So ließ sie große Wohnblocks komplett abreißen, um migrantisch geprägte Nachbarschaften zu verhindern. Kein Zweifel, in Deutschland wären die Sozis ein Fall für Eldewangs Verfassungsschutz.

Das Thema Migration wird das Kernthema sein, an dem sich die Zukunft unseres Landes, vielleicht unseres Kontingents entscheidet.

Davon bin ich heute mehr denn je überzeugt. Ja, Russland ist ein Problem, China auch, Scientology und die militanten Reichsbürger, ein sich zunehmend radikalisierender Teil von Klima-Idioten auch. Aber Hunderttausende illegaler Migranten, vornehmlich aus dem islamischen Kulturkreis, in unseren Sozialsystemen, der hohe Anteil von Migranten an der Kriminalität in Deutschland, Parallelgesellschaften mit eigenen Sharia-Gerichten, radikale Imame, die zum Freitagsgebet in deutsche Moscheen rufen, dort aber nicht in deutscher Sprache predigen – all das wäre in Dänemark und großen Teilen zumindest der westlichen und der östlichen Welt so nicht möglich. In Deutschland, Frankreich und Italien aber leider schon.

Mette Frederiksen ist der Beweis, dass eine gegenüber dem eigenen Volk zu verantwortende strikte Migrationspolitik möglich ist.

Es hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern mit Liebe und Solidarität zu den eigenen Leuten. Und ja, Deutschland braucht Migration, seit sich ein Teil der biodeutschen Gesellschaft entschlossen hat, auf das große Glück von Kindern zu verzichten. Dürfen sie, dies ist ein freies Land. Aber dann müssen wir eben Menschen aus anderen Ländern eine Perspektive geben. Und bei vielen, die zu uns kommen, funktioniert das wunderbar. Pflegeheime und Krankenhäuser in Deutschland ohne osteuropäische oder südostasiatische Pflegekräfte, ohne Ärzte aus dem Iran oder Polen – das ist gar nicht mehr vorstellbar. Ausländer raus? Was für eine in dieser Schlichtheit unglaublich dumme Parole.

Aber es geht darum, dass wir schauen, welche Menschen wir hier bei uns haben wollen…und welche nicht. Arabische Clans, Allahu Akbar-Schreihälse, Gruppenvergewaltiger und traumatisierte Messerstecher, nein, die wollen wir in Deutschland nicht haben. Das ist nicht rechtsradikal, das ist normal.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.