Donald Trump macht’s möglich: Israel und die VAE treiben jetzt Handel

HANDOUT - Jair Lapid (l), Außenminister von Israel, trifft seinen Amtskollegen Abdullah bin Sajid in Abu Dhabi. Foto: Shlomi Amsalem/Government Press Office/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
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ABU DABI – Beim ersten Besuch eines israelischen Außenministers in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) haben beide Länder ein Handelsabkommen unterzeichnet. Dass das Abkommen zustande kam, ist ein außenpolitischer Erfolg des früheren amerikanischen Präsidenten Donald Trump.

Dafür soll auch ein gemeinsamer Wirtschaftsausschuss eingerichtet werden, wie es in einer Erklärung von Israels Außenminister Jair Lapid und seines Amtskollegen Abdullah bin Sajid am Mittwoch hieß. Zudem arbeiten beide Länder demnach an einem Freihandelsabkommen.

Israel und die Emirate wollen unter anderem in den Bereichen Forschung und Technologie zusammenarbeiten sowie einen freien Warenverkehr zwischen ihren Ländern einrichten.

Bei seinem zweitägigen Besuch in dem schwerreichen Golfstaat eröffnete Lapid auch die israelische Botschaft in Abu Dhabi sowie ein Generalkonsulat in Dubai. Das Konsulat sei ein Ort des Dialogs «zweier talentierter Völker», sagte Lapid bei der Eröffnung.

Israel hatte die als Abraham-Abkommen bekannten Vereinbarungen sowohl mit den Emiraten als auch mit Bahrain im September geschlossen. Die Abkommen seien «ein Leuchtfeuer», die Frieden und Wohlstand in der gesamten Region bringen könnten, hieß es in der Erklärung.

Die Abkommen folgten nach Vermittlung der USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump. Die meisten arabischen Länder weigerten sich über Jahrzehnte, Israel anzuerkennen, bevor nicht der Konflikt mit den Palästinensern gelöst ist. Hinter den Kulissen kooperieren Israel und die Emirate schon länger – etwa in Sicherheitsfragen.

Bildquelle:

  • Israelische Botschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten: dpa
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