Ein Toter nach Schüssen in Dinslaken

ARCHIV - Der Hintergrund der Auseinandersetzung ist noch unklar. Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab (Symbolbild). Foto: Torsten Silz/dpa
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DINSLAKEN – Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einer Schusswaffe in einem Geschäft in Dinslaken in Nordrhein-Westfalen ist ein Mensch ums Leben gekommen.

Ein 47-Jähriger gab an, er sei in dem Laden von drei Männern überfallen und mit Reizgas besprüht worden, sagte ein Polizeisprecher in Duisburg. Daraufhin habe er sich mit einer Schusswaffe zur Wehr gesetzt. Er traf einen 36-Jährigen, der notärztlich versorgt wurde, aber kurz nach dem Vorfall am Nachmittag im Krankenhaus starb.

Die zwei anderen Männer sind auf der Flucht. Woher der 47-Jährige die Schusswaffe hatte und ob er sie legal besaß, war zunächst unklar. Auch wenn der Mann mutmaßlich Beziehungen ins Rocker-Milieu habe, gebe es keine Hinweise auf einen Zusammenhang zu dem Vorfall. Der Hintergrund sei noch unklar. Die Polizei sperrte weiträumig ab. Mehrere Medien wie «bild.de» und der WDR hatten berichtet.

Bildquelle:

  • Polzeiabsperrung: dpa
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.