Geisterfahrer auf der A 38 in Thüringen: Drei Tote

Rettungskräfte am Ort des schweren Unfalls auf der Autobahn 38 bei Leinefelde-Worbis. Foto: Silvio Dietzel/dpa-Zentralbild/dpa
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LEINEFELDE-WORBIS – Bei einem Geisterfahrer-Unfall auf der A38 bei Leinefelde-Worbis in Nordthüringen sind drei Menschen ums Leben gekommen. Eines der Autos sei in der falschen Richtung unterwegs gewesen, teilte die Autobahnpolizei in Nordhausen mit.

Zur Identität der Opfer gab es zunächst keine Angaben. Die Autobahn wurde nach dem Unfall am Dienstagnachmittag zunächst in beiden Richtungen gesperrt.

Der mutmaßliche Unfallverursacher war am Nachmittag mit seinem Pkw auf der nach Leipzig führenden Fahrbahn gefahren, allerdings in Richtung Göttingen. Nach ersten Erkenntnissen war der Mann von einem Parkplatz in falscher Richtung auf die Autobahn gefahren. Nach drei Kilometern kam es den Angaben zufolge zu dem Zusammenstoß mit einem anderen Auto, in dem nach Angaben der Autobahnpolizei zwei Menschen saßen.

Die drei Insassen der beiden Autos kamen bei dem Zusammenstoß ums Leben. Einer der Wagen wurde derart stark beschädigt, dass die Feuerwehr das Auto mit schwerem Gerät aufschneiden musste, ehe die Opfer geborgen werden konnten.

Bildquelle:

  • Tödlicher Verkehrsunfall auf der A38: dpa
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