In Köln ruft der Muezzin: Ein Weckruf, über unsere Zukunft nachzudenken

Ein arabisches Geschäft an der Sonnenallee in Neukölln. Längst sind Parallelstrukturen im Straßenbild deutscher Großstädte sichbar.
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Gastbeitrag von ALEXANDER KOMIANOS

In Köln ruft künftig ein Muezzin, mit einer Lautstärke von bis zu 60 Dezibel, zum Gebet. Übrigens das erste Mal, genau am Freitag zum christlichen Kirchweihwochenende, das traditionell am 3. Oktoberwochenende von uns Christen anlässlich der jährlichen Wiederkehr des Tages der Weihe einer Kirche gefeiert wird. Ein Hochfest und ein Anlass zur Freude. Vielleicht ist das Zusammentreffen der beiden Anlässe nur Zufall. Vielleicht ist es aber auch das, was manche einen Weckruf nennen.

Denn während in Deutschland die Zahl von Mitgliedern der christlichen Kirchen stetig abnimmt, sich immer weniger Menschen in Deutschland zu Priestern weihen lassen oder die Kirche besuchen, nimmt die Anzahl von Menschen muslimischen Glaubens überproportional zu. Verstehen sie mich nicht falsch. Das ist kein Problem oder gar die „Schuld“ der Muslime. Die Ursachen liegen in uns selbst begründet. In einer falschen Familienpolitik. Einer falschen Migrationspolitik. Auch in Fehlern von Repräsentanten unserer christlichen Gemeinschaften. Doch dies wird Folgen haben. Und derer sollten wir uns bewusst werden. Am besten zeitnah.

Dramatische Auswirkungen auf unser Zusammenleben in Deutschland

Diese Folgen werden in einigen Jahrzehnten so dramatische Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben, die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes und unser Demokratieverständnis haben, dass es für eine Umkehr möglicherweise zu spät sein könnte. Erste Ausläufer beginnen Teile unserer Eliten gerade zu erahnen. Die Bevölkerung weiß es längst. Und es ist bestimmt kein Zufall, dass gerade viele Journalisten, Religionsforscher und Autoren muslimischen Glaubens hiervor warnen.

Um dieses zu verdeutlichen, erzähle ich eine kurze Geschichte, die ich vor mehr als zehn Jahren selbst in Duisburg erlebt habe: „Ich war eingeladen, in ein kleines Büro in der Nähe des Hafens. Von einer Organisation zur Implementierung islamkonformer Finanzprodukte. Während des Gespräches fiel mir eine große Deutschlandkarte an der Wand auf. Sie war übersäht, von kleinen Fähnchen. Grüne, blaue und weiße Fähnchen. Als ich nach dem Hintergrund fragte, antwortete mein Gesprächspartner sehr offen.

Die grünen (was ein Doppelsinn) Fähnchen repräsentierten Gemeinden und Städte in welchen bereits eine Moschee existierte. Die blauen jene Standorte, an welchen bereits eine Moschee in Planung sei, und die Finanzierung stand. Und die weißen für Standorte, an denen man noch keine Planungen begonnen habe, man aber mittel- bis langfristig aufgrund der demographischen Entwicklung eine Moschee erstellen wolle. Wir planen aus religiösen und nachvollziehbaren Motiven für den Bedarf unserer Leute. Er meinte weiter, wir benötigen keine Gewalt oder Terrorismus. Wir Muslime werden schon rein mathematisch, aufgrund der höheren Geburtenzahlen unserer Familien, irgendwann die religiöse Mehrheit der deutschen Bevölkerung stellen. „Wir übernehmen euch via Demographie!“ Und er lachte dabei.
Ich erinnere, dass ich diese Bemerkung wie einen Paukenschlag empfunden habe. Als gläubiger Katholik wurde mir spätestens dort klar, dass uns riesige Veränderungen bevorstanden. Diese fußen in erster Linie auf dem durch unser Grundgesetz garantiertes Recht auf Religionsfreiheit. Ein Recht, das uns Christen in den Herkunftsländern der meisten Muslime als Christen nicht gewährt wird.

Haben wir in den letzten Jahrzehnten noch lächelnd darüber hinweggesehen, weil viele muslimische Zuwanderer, Gastarbeiter und Freunde, meist hart arbeitende Menschen waren, die sich in Kommunen und Vereine zu integrieren versuchten, so hat sich die Zusammenstellung der Zuwanderer massiv verändert. Mit arabischen Clans, von Kriegen verrohten Menschen die bei uns Zuflucht fanden. Und spätestens seit der Willkommensparty Angela Merkels, die viele Menschen aus Syrien, Irak, Afghanistan und vielen anderen Staaten unkontrolliert anzog, scheint es vorbei mit unserer weggelächelten Ahnungslosigkeit, die nur noch getoppt wird von ideologisch geleiteten Politikern, die ihr Gutmenschentum wie eine Monstranz vor sich hertragen. Sie tun dies mit Unterstützung „gender-verliebter“, grün-roter Medienvertreter, ohne die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, auf die Nachteile für unsere Leute, einen kulturhistorisch, abendländisch geprägten christlich-jüdischen Stamm an Menschen zu bedenken. Dabei sind diese bereits heute deutlich zu erkennen.

Immer wieder kehrende, tägliche Gewalt auf deutschen Straßen. Rechtsfreie Räume in Großstädten. Immer stärker werdender muslimisch motivierter Antisemitismus. Intoleranz gegenüber Frauen, nicht nur in deren eigenen Familien. Über die finanziellen Auswirkungen für unsere Gesellschaft ganz zu schweigen. Die derzeitige Regierung ist gerade dabei, über weitere leistungsunabhängige Pull-Faktoren wie das Bürgergeld, den Fehler von 2015 zu wiederholen und eine weitere Armutszuwanderung aus muslimischen Staaten auszulösen.

Deutschland und Europa benötigen Zuwanderung. Für unsere Wirtschaft und die Aufrechterhaltung unseres Wohlstands. Wir sollten aber sehr genau überlegen, wie diese auszusehen hat, sie gesetzlich definieren und diese Gesetze dann auch konsequent umsetzen. Andernfalls drohen uns Verwerfungen, deren religiös und wirtschaftlich begründeten Auswirkungen die wesentlichen Grundpfeiler unseres bislang friedlichen, christlich fundamentierten Zusammenlebens aus den Fugen werfen wird. Deutschlands Bürger sollten sich entscheiden, ob sie künftig dem Ruf des Muezzins, als dominierende Form des Gebetsrufs hören wollen, oder dem Glockengeläut zur Kirchweih folgen möchten.

Bildquelle:

  • Arabisches_Geschäft_Neukölln: imago
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