BÖNEN – Der Textil- und Haushaltswaren-Discounter Kik wird noch in diesem Jahr mehr als 200 seiner Filialen in Deutschland und 300 weitere in europäischen Ländern schließen. Das teilte das Unternehmen heute mit.
Grund sei die viel zu hohe Dichte an Geschäften. So lägen manche KiK-Läden nur einen Kilometer vom nächsten entfernt.“Wir trimmen unser Portfolio auf Profitabilität“, sagte Geschäftsführer und Finanzvorstand Christian Kümmel. „Die Formel ‚Wir machen fünf neue Filialen auf und haben fünfmal so viele Kunden‘ ist nicht 100-prozentig aufgegangen.“ Aber: Alle verbleibenden Standorte seien profitabel.
Kündigungen seien nicht geplant, man werde die betroffenen Mitarbeiter in anderen Filialen beschäftigen oder ihnen andere Lösungen anbieten.
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- KiK-Filiale in Berlin: adobe.stock/achim wagner
