Toter Säugling in Schweriner Hinterhof entdeckt

ARCHIV - Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild). Foto: Carsten Rehder/dpa
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SCHWERIN – In Schwerin ist am frühen Freitagmorgen ein toter Säugling gefunden worden. Ein Anwohner habe das Neugeborene im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses entdeckt und die Behörden informiert, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Schwerin mit. Nach seinen Angaben gibt es Anhaltspunkte dafür, dass das kleine Mädchen unmittelbar nach der Geburt noch lebte.

Mutter sei eine junge Frau aus Schwerin. Die 25-Jährige habe sich am Freitag in dem Haus aufgehalten, dort aber nicht gewohnt. Die Frau wurde nach Angaben des Behördensprechers zwar vorläufig festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer ersten Befragung sei aber entschieden worden, keinen Haftbefehl zu beantragen.

Zunächst müssten die genauen Umstände der Geburt geklärt und die Todesursache ermittelt werden, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. Dazu solle in der kommenden Woche auch der Leichnam des Säuglings gerichtsmedizinisch untersucht werden. Die Ermittlungen zu dem Fall dauerten an.

Bildquelle:

  • Polizeiwagen: dpa
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.