Viktor Orban, bester Mann!

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich nehme das Fazit vorweg: Viktor Orban sollte an Stelle von Ursula von der Leyen die Kommandobrücke der Europäischen Union übernehmen. Punkt.

Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen, wenn Sie – wie ich vorhin – beim „Verlegergespräch“ des Magazins Cicero und der Berliner Zeitung mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban in Berlin dabei gewesen wären. Der Mann ist ganz anders, als das mediale Zerrbild, das von der linkswoken Mainstream-Blase auch hierzulande über ihn und sein Land gezeichnet wird.

Die EU sei nie als ein föderaler Bundesstaat gedacht gewesen, sondern als ein Bündnis souveräner Nationalstaaten zum gegenseitigen Nutzen. Orban wörtlich:

„Wir wollen ein freies Ungarn an unsere Kinder weitergeben. Nicht Brüssel, Paris oder Berlin haben zu entscheiden, wie wir in Ungarn leben wollen.“

Was für ein Satz, oder?

Schließen Sie die Augen für einen Moment, und versuchen Sie, sich Bundeskanzler Olaf Scholz dabei vorzustellen. Meine Phantasie reicht nicht aus dafür…

Orban stellte klar, dass nicht Russland und die Ukraine Verhandlungspartner über Frieden oder zumindest einen Waffenstillstand sein könnten. Denn die Musik spiele nun einmal in Amerika. Ohne die Unterstützung der USA hätte die Ukraine keine Chance, ein militärisches Kräftemessen gegen die russischen Streitkräfte zu gewinnen. So lange aber die USA und der Westen helfen und liefern, habe die Ukraine diese Chance durchaus. Nur: In der Zeit, wo noch gekämpft wird, sterben Tausende Menschen.

Amis und Russen müssen an den Tisch, sagte Orban. Und wenn die beiden sich einigen: „Dann ist der Krieg zu Ende!“

Orbans Forderung: Ein Waffenstillstand sofort und dann an den Verhandlungstisch. „Das fordern der Papst, Kissinger und ich auch“.

Ich widerhole mich vielleicht, aber Viktor Orban ist in meinen Augen brillant. Ein Politiker, der das Wohl und die Interessen seines eigenen Volkes zuvorderst im Blick hat. Und dann aber auch mit dem scharfen analytischen Blick auf die größeren Dinge.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

P.S. Bitte entschuldigen Sie die Verspätung meiner täglichen Kolumne. Aber ich bin am Morgen um drei Uhr aufgestanden, um rechtzeitig mit dem Auto in Berlin zu sein (wo irgendwelche Klima-Idioten wieder den Morgenverkehr lahmzulegen versuchten und Hunderten Polizisten eine Jobgarantie verschafften).

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.