11.701

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Liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich ist das Jahr für mich abgeschlossen. Also natürlich nicht, was den Alltag angeht, Weihnachtsgeschenke besorgen und Stromrechnungen bezahlen, diese Zeitung machen. Aber die große Aktion 2022 ist durch mit der Schwarm-Konferenz vom vergangenen Wochenende. 350 Teilnehmer, kluge Kopfe am Rednerpult, fränkische Bratwürste mit Kraut, niemand, der im Nachhinein gemeckert hat. Nicht einer bisher. Dafür viel Lob, das tut auch mal gut.

2022 ist für uns, für mich, für unsere politischen und medialen Projekte hier ein sehr ambivalentes Jahr.

Wenn ich „unsere politischen und medialen Projekte“ schreibe, dann erkennen Sie, dass wir das alles in einem Zusammenhang sehen: den Blog Denken Erwünscht, die Online-Tageszeitung TheGermanZ, die Schwarmintelligenz-Konferenzen und die Bürgerlich-Konservativen Stammtische.

Wir wollen möglichst vielen Menschen in Deutschland die Wirklichkeit zeigen, wie wir sie sehen. Wir wollen die Fakten begleiten mit einem klaren bürgerlich-konservativen, wirtschaftsliberalen, bisweilen auch libertären Standpunkt. Wir wollen denen eine stärkere Stimme geben, deren berechtigte Interessen im Mainstream viel zu kurz kommen: Familien mit Kindern, Christen, Polizisten, Soldaten, Handwerker, Menschen, die sich für Tradition und Heimat in Vereinen engagieren. Das sind die, die wir erreichen wollen, möglichst viele von ihnen zu einer „pressure group“ formieren, wie das so schön genannt wird.

Glauben Sie mir, Parteipolitik ist durch bei mir. Wenn ich nach dem Schwarm lese, was insbesondere in einigen AfD-Kreisen über meine wahren bösen Absichten geschrieben wird, dann fasse ich mir nur noch an den Kopf. Es ist mir egal, was Sie wählen, wenn es nur diese Bundesregierung aus dem Amt fegt. Punkt.

Wenn ich schaue, wie sich der Schwarm entwickelt und die Leserzahlen hier, dann wäre jetzt der Zeitpunkt, ein niedersächsisches Wölper-Burgbier (danke, Volker!) aus dem Kühlschrank zu holen und zu öffnen. Aber es geht eben nicht nur um die vielen Freunde und Mitkämpfer, die unsere/meine Arbeit tragen und unterstützen. So wie zum Beispiel mein Freund Michael Sting aus Ostwestfalen, der kurz vor dem Wochenende nochmal mit einer Überweisung geholfen hat. Danke ihm und einigen anderen Freunden dafür!

2022 ist wirtschaftlich kein gutes Jahr, obwohl die Leserzahlen steigen. In der Covid-Zeit sind die Spendeneingänge um über 50 Prozent eingebrochen. Und dann kam der Krieg, die Inflation, die Strompreise. Wer spendet jetzt noch für alternative Medien? Kaum noch jemand. Ich weiß, dass es auch anderen Kollegen so geht, aber Aufgeben ist keine Option. Jedenfalls nicht für mich.

Glauben Sie es oder nicht, aber wir bereiten jetzt schon das nächste Jahr vor. Schwarmtreffen in Hessen, Überarbeiten unserer Internetseiten, mein Buch, an dem ich seit fast fünf Jahren arbeite, soll 2023 endlich erscheinen. Wir werden einen Kongress zum Stand der Deutschen Einheit machen und anderes. Wir brauchen Leute, die aktiv mitmachen. IT-Leute, die wordpress optimieren können und bezahlbar sind. Eine Halbtagssekretärin wäre auch hilfreich. Und wir brauchen zwei Autoren, Männer oder Frauen, egal. Für Buchrezensionen und Familienthemen. Und zwei leistungsfähige Laptops. Und, ach ich höre auf. Es bleibt pannend.

Die Überschrift 11.701 ist übrigens die Anzahl der bisher auf TheGermanZ erschienenen Artikel…

Wenn Sie uns mit der ein oder anderen Sache helfen können, schreiben Sie mir bitte persönlich an k.kelle@the-germanz.de !

Und wir sind dankbar für jeden Euro, der unsere Arbeit möglich macht. Vergelt’s Gott!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

PayPal @TheGermanZ oder per Überweisung auf DE03 6849 2200 0002 1947 75.

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.