Behördenversagen verhinderte die Abschiebung des Hamburg-Attentäters

Blumen legt Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz vor dem Tatort des Messerangriffs in Hamburg-Barmbek ab. Foto: Paul Weidenbaum
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Das habe das Amt auf «Spiegel»-Anfrage eingeräumt, schrieb das Blatt. Schuld an der Panne ist nach Worten des innenpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), weil das Bamf chronisch unterbesetzt gewesen sei. Da dürfe man sich nicht wundern, wenn ein Fehler passiert, sagte Lischka der «Mitteldeutschen Zeitung». (Mittwoch).

Der in den Vereinigten Arabischen Emiraten geborene Palästinenser hatte dem Bericht zufolge in Norwegen einen Asylantrag gestellt. Nach Regeln des sogenannten Dublin-Systems hätte er deshalb unmittelbar zurückgeschickt werden können. Nachdem aber die Frist für ein Rücknahme-Ersuchen versäumt worden war, hätten sich die norwegischen Behörden geweigert, den Mann zurückzunehmen. Somit sei Deutschland zuständig gewesen, hieß es.

Bildquelle:

  • Nach der Messerattacke: dpa
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