„Der Captain geht vom Schulungsschiff“: Ken Jebsen steigt bei KenFM aus und erklärt uns seine Welt

Ken Jebsen beim Interview mit TheGermanZ aus seinem Auto.
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BERLIN – Der Blogger Ken Jebsen (55), einst Kayvan Soufi-Siavash, ist wahrscheinlich der einflussreichste Blogger in Deutschland. Manchen macht das Angst. Doch Hunderttausende Menschen schauen seine Videos. Schauten, muss man sagen, denn YouTube und andere Kanäle versuchen, Jebsen Wirkmächtigkeit durch Blockieren und Einschränken zu brechen. Der frühere Radiomoderator, ein Jugend-Idol bei der „Radio Fritz“ (RBB), der dann strauchelte und entlassen wurde, als seine Sendungen immer kritischer wurden, er die offizielle Sichtweise der Terroranschläge von 9/11 anzweifelte und antisemitische Töne anschlug.

Was treibt diesen Mann, von dem für viele Bürger eine Faszination ausgeht, den andere als eine Gefahr für die freiheitliche Grundordnung, einen Verschwörungstheoretiker und Querdenker sehen. Mit Ken Jebsen beginnt TheGermanZ die neue Interviewreihe „Ungeschnitten“, die für Aufsehen sorgen wird, so viel versprechen wir Ihnen jetzt schon. Wir stellen Ihnen Personen vor, ohne PR-Strategen mit Headset im Studio. Wir fragen nach und wir hören zu – wir wollen die ganze Geschichte unseres Gastes hören.

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Im Interview verrät Jebsen seinem Fragesteller Klaus Kelle etwas, das der breiten Öffentlichkeit noch nicht bekannt ist. Der Blogger, der Fundamentaloppositionelle, zieht sich zurück „in den nächsten Tagen“. Er hat Deutschland verlassen, übergibt seine Medien nun an Jüngere, die Jebsens Arbeit fortführen werden. Apolut – so der Name des neuen Portals, bei dem bisherige Autoren ebenso dabei sein werden wie neue Köpfe. KenFM ist damit Geschichte, Jebsen wird als „technischer Berater im Hintergrund“ noch dabei sein und einen eigenen „kleinen Kanal“ betreiben, der sich ausschließich mit philosophoschen Themen beschäftigen soll. Jebsen: „Ich unterhalte mich lieber noch drei Mal mit Drewermann als einmal mit Angela Merkel. Das interessiert mich alles nicht mehr.“

Jebsen wörtlich: „Ich habe KenFM losgelassen.“ Es werde ein neues Layout geben, eine neue Marke, aber: Ich werde da nicht mehr publizieren. Er habe ein Stiftung gegründet und werde einen digitalen Campus errichten. Und weiter: „Dann kann man uns nicht mehr weglöschen, weil wir ein wirklich großes Portal werden.“

Bildquelle:

  • Ken_Jebsen: thegermanz
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