DFB-Pokal: Hamburger SV blamiert sich in Osnabrück

Marc Heider feiert das 2:0 für Osnabrück. Foto: Friso Gentsch
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Champions-League-Starter RB Leipzig hatte dagegen beim 5:0 (1:0) bei Verbandsliga-Aufsteiger Sportfreunde Dorfmerkingen keine große Mühe. Hannover 96 drehte ein 0:1 gegen den Regionalligisten Bonner SC noch in ein 6:2 (1:1) und schaffte den Sprung in die zweite Runde. Dort steht auch der VfL Wolfsburg, der beim 1:0 (0:0) gegen den Regionalligisten Eintracht Norderstedt allerdings deutlich mehr Mühe als erwartet hatte.

Fassungslos schauten die Hamburger bei den Feierlichkeiten der Osnabrücker zu. Blamiert schlichen die Profis in die Kabine, während der Drittligist ausgiebig mit seinem Fans den Einzug in die zweiten Runde des DFB-Pokals feierten.

Vom eigenen Anhang waren die HSV-Spieler gnadenlos ausgepfiffen worden. «Das ist ein Scheiß-Gefühl», gab Andre Hahn in deutlicher Sprache zu.

Die Anhänger waren sauer, denn der VfL Osnabrück hat den Hamburger SV erneut düpiert und aus dem DFB-Pokal befördert. Knapp acht Jahre nach dem bisher letzten Coup gegen den Fußball-Erstligisten feierte der niedersächsische Außenseiter einen verdienten Sieg, obwohl er gut 70 Minuten in Unterzahl spielte.

«Wir haben uns damit auseinandergesetzt, was hier passieren kann», kommentierte HSV-Trainer Markus Gisdol. Genutzt hat es nichts. Der HSV blamierte sich wie schon am 23. September 2009 in Osnabrück, als der Außenseiter den Bundesligisten in der zweiten Runde im Elfmeterschießen bezwungen hatte.

Bildquelle:

  • VfL_Osnabrück: dpa
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