Giraffen sind vom Aussterben bedroht

Giraffen gehören jetzt auch zu den bedrohten Arten. Foto: Carola Frentzen
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Gland/Cancún – Tierschützer sind besorgt: Die Zahl der Giraffen geht nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) stark zurück. In den vergangenen 30 Jahren sei die weltweite Population der Tiere um knapp 40 Prozent gesunken.

Hauptgründe dafür seien Wilderei und Verlust des Lebensraums, wie die Organisation mitteilte. Auf der neuen Roten Liste rückte die Giraffe von der Kategorie ungefährdet auf gefährdet. Diese stellte die Weltnaturschutzunion auf der UN-Artenschutzkonferenz im mexikanischen Cancún vor.

Seien 1985 noch rund 163 000 Exemplare gezählt worden, so seien es 2015 nur noch rund 97 000 gewesen. «Mit den Giraffen steuert eine weitere ikonische Tierart ihrem möglichen Ende in freier Wildbahn entgegen», sagte der Vorstand der Naturschutzorganisation WWF Deutschland, Eberhard Brandes. Die Tiere leben vor allem im Süden und Osten Afrikas.

Von rund 740 in jüngster Zeit entdeckten Vogelarten sind der Weltnaturschutzunion zufolge elf Prozent vom Aussterben bedroht. Viele Arten würden schon verschwinden, bevor man sie überhaupt näher beschreiben könnte, sagte IUCN-Chefin Inger Andersen. 13 der jüngst entdeckten Vogelarten seien bereits ausgestorben. Die meisten davon sind vor allem Experten ein Begriff. (dpa)

Bildquelle:

  • Giraffen in Tansania: dpa
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