Klima-Kids in die Produktion! Vom Zusammenhang zwischen Bratapfel-Joghurt und Klimawandel

Anzeige

Liebe Leserinnen und Leser,

bezweifeln Sie, dass es denn Klimawandel gibt? Ich nicht. Jeder, der im Oktober im T-Shirt im Biergarten gesessen hat oder beim Rasenmähen im sommerlichen Garten einen Tiefenbräune auf der Haut bekommt, wie früher nach drei Wochen Malle, der weiß, dass es sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert hat mit den Temperaturen. Und ich kann mich gut erinnern, dass ich als kleiner Junge in meinem Heimatdorf in Lippe auch Ende März immer mal Schnee schippen musste.

Also, Klimawandel findet statt, wenigstens vorübergehend, aber dazu komme ich gleich.

In einer gerade veröffentlichten YouGov-Umfrage bezweifeln zwischen drei und sechs Prozent der Befragten, dass es überhaupt einen Klimawandel jetzt!

Ich gehe wie die anderen über 90 Prozent davon aus, dass es diese Klimaveränderungen gibt, dass sie aber nicht durch mich und sie mit dem früheren regelmäßigen Gebrauch von Deospray aus der Spraysode verursacht wurden, sondern ein ganz normaler Prozess sind in der Geschichte dieses Planeten. Mal ist es wärmer, mal ist Eiszeit – ganz normal und nur nachgeordnet durch Faktoren beeinflusst, an denen wir Stellschrauben drehen können, um etwas aufzuhalten oder zu verhindern.

Werfen wir also einen Blick auf die größten Luftverschmutzer auf der Welt, also die Staaten mit dem größten CO2-Ausstoß. Da liegt die aufstrebende Großmacht China mit 30,9 Prozent weit vor den USA mit 13,5 Prozent. Es folgt Indien mit 7,3 Prozent von Russland mit 4,7. Deutschland verursachte 2021 einen CO2-Ausstoß in Höhe von 1,9 Prozent. Also, anzunehmen, am deutschen Wesen könnte wieder mal die Welt genesen, ist absurd. Und wenn man es ernst meinte mit dem Klima, dann wäre der erste sinnvolle Schritt der dauerhafte Weiterbetrieb unserer Atomkraftwerke und das Hochfahren der im vergangenen Jahr abgeschalteten drei AKWs. Die produzieren sicher saubere und bezahlbare Energie. Und wenn Sie mich fragen, sollte Deutschland dann beginnen, drei weitere hochmoderne Atomkraftwerke zu bauen.

Aber dann müssten wir konsequenterweise all die Politiker zum Teufel jagen, die uns die aktuelle Situation mit ihrer verantwortungslosen Politik eingebrockt haben, angeführt von Fukushima-Angie, aber die ist ja nicht mehr im Amt. Wenigstens eine gute Nachricht. Und all die Thunbergs, Neubauers, all die Öko-Institute un Klimaforscher müssten dann einer produktiven Arbeit nachgehen, etwas leisten für ihren Lebensunterhalt. Und all die Klima-Extremisten würde man dann von den Fahrbahnen vorsichtig ablösen und zur Schule bringen, damit sie Rechnen und Schreiben lernen und darauf vorbereitet werden, selbst ihren Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Klima-Kids in die Produktion! Und wenn wir dabei sind, all die GenderGaga-Aktivisten und nutzlosen Gleichstellungsbeauftragt_*Innen gleich mit.

O.k., ein schöner Traum, und ich nehme auch keine Drogen außer Jever Pils, aber ich meine das wirklich ernst, was ich hier schreibe.

Unsere Gesellschaft ist nicht nur durchzogen von ideologisierten Spinnern, die sich ihren Lebensunterhalt mit unseren Steuergeldern versüßen lassen für ihren Schwachsinn, wir lassen zu, dass es immer schlimmer und immer mehr wird. Nur, falls Sie es vergessen haben sollten: Diese Bundesregierung aus Roten, Grünen und Gelben ist gewählt worden. Nicht von mir, sicher auch nicht von der großen Mehrheit von Ihnen, denn Sie lesen seriöse und gute Zeitungen wie TheGermanZ und wissen, was läuft. Aber der Irrsinn endet nichtt, solange wir nicht viel mehr tun, um ihn aufzuhalten.

So, nochmal zur YouGov-Umfrage: 45 Prozent der 2022 Befragten geben an, weniger Konsumgüter zu kaufen. Gut, wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist, kann man wohl nicht von einer bewussten Entscheidung ausgehen. 40 Prozent verzichten demnach komplett auf Flugreisen, wahrscheinlich auch sonst. Jedenfalls konnte ich während der Sommerferien auf den deutschen Flughäfen keine Zurückhaltung beim Flugverkehr feststellen. Manche verzichten jetzt angeblich aufs Autofahren (13 Prozent), kann sein, wenn der Sprit so teuer ist. Und fünf Prozent leben angeblich vegan, was das mit dem CO2-Ausstoß zu tun hat, erschließt sich mir nicht auf den ersten und auch nicht auf den zweiten Blick.

Im Grunde zeigt diese Umfrage, wie mit Umfragen manipuliert werden kann. Kann, nicht per se wird. Denn hätte ich die Fragen zu dieser Umfrage formuliert, hätte ich zum Beispiel gefragt, ob Bürger, die gern Joghurt essen, jetzt in Zeiten von Covid-Winterwelle und Klimawandel statt im Sommer Erdbeer und Himbeer jetzt plötzlich (wie ich) Bratapfel- oder Pflaume-Zimt-Joghurt essen. Ein Anstieg von sicher 15 bis 20 Prozent. Das kann doch kein Zufall sein, oder?

Ist es auch nicht, denn jetzt beginnt die Zeit im Jahr, wo es überhaupt Bratapfel-, Vanille-Kipferl- oder Pflaume-Zimt-Joghut in den Geschäften gibt. Total lecker übrigens… Aber ich verspreche Ihnen, wenn ich das veröffentlichte, würden sich sofort massenweise Kids auf Straßen festkleben und gegen Bratapfel-Joghurt mit Transparenten demonstrieren, auf denen steht: „Wir werden alle sterben…“

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

P.S. Bitte haben Sie ein Herz und spenden Sie JETZT für unsere publizistische Arbeit: PayPal @TheGermanZ oder per Überweisung auf DE18 1005 0000 6015 8528 18!. Denke Ihnen! Schönen Sonntag!

Anzeige

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende

Jetzt spenden (per PayPal)

Jetzt abonnieren

Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.