Nach dem Schwarm ist vor dem Schwarm

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Liebe Leserinnen und Leser,

ganz ehrlich, ich bin immer noch müde. Das 7. Treffen der bürgerlich-konservativen Schwarmintelligenz am Wochenende war wie ein Marathonlauf – für die gut 350 Teilnehmer, für unsere Referenten, das großartige Organisationsteam um Waldemar Kurtz und Joachim Meyen, und für mich. Zwei Tage durchmoderieren, das schlaucht, auch wenn ich sowas nicht zum ersten Mal gemacht habe.

Aber es hat sich gelohnt

Vielleicht war es sogar der intensivste Schwarm bisher, denn die Diskussionen waren hitziger als in den Vorjahren. Es wurde gestritten um politische Überzeugungen und um den richtigen Weg, wie wir in Zukunft mehr Einfluss gewinnen, Teil des Versuchs werden können, für und in Deutschland etwas zu verändern.

Bereits Ende August 2023 kommen wir wieder zusammen, dieses Mal in Hessen. Vieles wird dann anders werden, denn das große Netzwerktreffen wird ganz neu gedacht, es wird offener sein als bisher. Es reicht nicht, wenn wir uns jedes Jahr hinter verschlossenen Türen treffen und selbst bestätigen, wie gut wir sind. Das ist wie eine Karnevalsrakete, die in den Himmel geschossen wird. Es zischt, es knallt, es strahlt und kracht…und dann ist es wieder so dunkel wie vorher.

Wir werden neue Formate ausprobieren, wir werden streiten mit Andersdenkenden, wir werden rausgehen und nicht nur im eigenen Saft schmoren.

Werden wir greifbare Erfolge damit haben?

Ich weiß es heute nicht, aber wir wollen es wenigstens ernsthaft versuchen. Wir wollen etwas machen, während andere auf dem Sofa vor dem Bildschirm hocken und gute Ratschläge auf Facebook schreiben. Man müsste mal… Ja, müssen wir.

Ich lade Sie schon heute ein: Notieren Sie sich das Wochenende 25. bis 27. August 2023! Planen Sie es fest ein in ihren Jahreskalender, und alle, die jetzt dabei waren in Erlangen: Denken Sie an das Versprechen, das wir uns am Wochenende zum Abschied gegeben haben: Jeder bringt nächstes Mal (mindestens) noch einen mit!

Venceremos!

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.