Sanitäter nachts im Rettungswagen…was die „taz“ nicht erwähnt

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Sehr geehrte Damen und Herren,

haben Sie auch gehört, was die linksextreme Tageszeitung taz herausgefunden hat? Alles Rechtsradikale! Bei den deutschen Rettungsdiensten, bei Johanniter und Malteser. „Rechte Retter“ ist der Artikel überschrieben, in dem bedauerliche Einzelfälle zusammengetragen wurden von Sanitätern, die angeblich etwas gegen Migranten haben, von einem Johanniter-Kalender in Köln erfahren wir, in dem die Geburtstage Hitlers, Goebbels‘ und von Eva Braun eingetragen gewesen seien. Und von latenter Ausländerfeindlichkeit.

Und die lieben Kollegen der taz heucheln natürlich Verständnis für die langen und anspannenden Schichten der Sanitäter: „Auf engem Raum, in 12- oder 24-Stunden-Schichten. Man rast zusammen mit Blaulicht durch die Stadt, man meistert emotionale Einsätze gemeinsam – das verbindet, da verrät man einander nicht. Korpsgeist.“

Schlimm, oder? Was die taz allerdings nicht erwähnt, ist die Kehrseite der Medaille. Das Verhalten mancher Mitbürger, die Rettungssanitäter „Wir werden ständig von jungen Ausländern beleidigt und angepöbelt. Das ist Reil unseres Arbeitsalltages“, schreibt uns eine Leserin, die natürlich anonym bleiben will.

Und wer schreibe denn über die Arbeitsbedingungen? „Wer will schon einen Job, der nicht so gut bezahlt wird, mit Nachtschichten, Wochenenddiensten; Feiertagsschichten und unbezahlen Überstunden?“

Deshalb steige auch die Zahl von Migranten als Arbeitskräfte bei den Rettungsdiensten, die selbst hautnah miterleben, was da draußen los ist. „Bei uns arbeiten eine ganze Reihe Syrer“, schreibt sie, weil „deutsche Jugendliche oft das Arbeiten scheuen“.

Aber das Problem sei kein originäres Migranten-Thema. „Wenn wir zehn Einsätze fahren, dann sind vielleicht zwei davon echte Notfälle. Der Rest ist Ausnutzen“, schreibt unsere Leserin. Oder wenn sie nachts um drei Uhr zu einem Patienten fahren müssten, der seit drei Wochen Schmerzen im Bauch hat, aber zu faul gewesen sei, zum Hausarzt zu gehen – dann rufe er eben „die Rettung“.

Es ist erschreckend, was wir erfahren über den Alltag dieser Rettungskräfte, die Noteinsätze fahren müssen, weil jemand das Geld fürs Taxi sparen will und auch „schneller drankommt“. „Und zu denen, die wirklich Hilfe brauchen kommen wir nicht schnell genug, weil wir wegen Bagatellen und Unsinn anderswo unterwegs sind….“

Schade, dass die taz bei ihrer investigativen Recherche auf diese Themen nicht gestoßen ist. Qualitativ hochwertiger JHournalismus geht jedenfalls anders…

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.