Schwere Kämpfe zwischen früheren Sowjetrepubliken Aserbaidschan und Armenien

ARCHIV - Aserbaidschanische Panzer stehen in der Konfliktregion Berg-Karabach nebeneinander. Foto: Emrah Gurel/AP/dpa
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ERIWAN/BAKU – Zwischen Aserbaidschan und Armenien im Kaukasus sind in der Nacht zu Dienstag wieder schwere Kämpfe ausgebrochen.

Das armenische Verteidigungsministerium in Eriwan teilte mit, dass aserbaidschanische Truppen an drei Stellen armenische Stellungen mit Artillerie und großkalibrigen Waffen angegriffen hätten. Das meldeten russische Nachrichtenagenturen. In Baku sprach das aserbaidschanische Verteidigungsministerium davon, dass ein großangelegter armenischer Sabotageversuch die Kämpfe ausgelöst habe.

Die früheren Sowjetrepubliken bekriegen einander seit Jahrzehnten wegen des Gebiets Berg-Karabach. Es wird von Armeniern bewohnt, gehört aber zu Aserbaidschan. 2020 verbesserte Aserbaidschan seine Position in einem vier Monate langen Krieg.

Bildquelle:

  • Panzer in Aserbaidschan: dpa
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.