Somalier sticht in Mainz auf Passanten ein – mit Schüssen gestoppt

Polizeibeamte arbeiten nach einem Einsatz am Mainzer Aliceplatz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
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MAINZ – Ein 32 Jahre alter Mann aus Somalia hat in der Mainzer Innenstadt vor einer Fahrschule mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen und verletzt.

Ein 48-Jähriger sei dabei am Dienstagnachmittag lebensgefährlich verletzt worden – mindestens zwei andere Männer im Alter von 28 und 48 Jahren hätten leichte Verletzungen erlitten, berichteten Staatsanwaltschaft und Polizei.

Ein Polizist, der in der Nähe einen Verkehrsunfall aufgenommen habe, sei sofort herbeigeeilt. «Er konnte den Angriff nur durch den Einsatz seiner Schusswaffe unterbinden und gab mehrere Schüsse ab», heißt es in der Mitteilung der Ermittler. Dabei wurde der 32-jährige Somalier verletzt. Mit wie vielen Schüssen und wie schwer, war zunächst unklar. Er werde im Krankenhaus bewacht.

Ermittlungen wegen versuchter Tötung

Hintergrund des Angriffs sei vermutlich ein Beziehungsstreit. Es gebe keine Hinweise auf einen Amoklauf oder einen terroristischen Hintergrund. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen 15.10 Uhr am Aliceplatz. Einen Zusammenhang mit einem tödlichen Verkehrsunfall wenige Stunden vorher ganz in der Nähe gebe es nicht. Dabei war ein drei Jahre altes Kind beim Überqueren einer Ampel von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden.

Bildquelle:

  • Polizeieinsatz in Mainz: dpa
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