Wird Ulrich Siegmund der nächste Ministerpräsident? Erdrutschsieg für die AfD, Desaster für die CDU: Sachsen-Anhalts Wähler leiten den Politikwechsel für Deutschland ein

Könnte Sachsen-Anhalts nächster Ministerpräsident werden: Ulrich Siegmund (AfD)

MAGDEBURG – Das erwartete politische Erdbeben in Sachsen-Anhalt ist da. Die Demoskopen haben ihre Arbeit ordentlich gemacht. Die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund hat nach einer fulminanten Wahlkampagne die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutich gewonnen, auch wenn es knapp nicht zur absoluten Mehrheit der Mandate reichte, weil Grüne und BSW den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schafften.

Die AfD gewann – Achtung, festhalten! – sagenhafte 23 Prozent dazu im Verleich zur Wahl vor fünf Jahren, während die jahrzehntelang hier regierende CDU 19 Prozent verlor. Nicht 19 Prozent ihrer bisherigen Wähler, sondern 19 Prozent der Wähler insgesamt bei einer Wahlbeteiligung von 80 Prozent. Das ist kein Erdrutsch, das ist ein einziges Desaster.

Noch am Abend wurden Rücktrittsforderungen an den Spitzenkandidaten Sven Schulze in Mageburg laut, den Mann, der am Desaster der Union am wenigsten Schuld trägt. Denn das Ausmaß der Wahlkatastrophe der CDU trägt einen anderen Namen: Friedrich Merz.

Die Grünen gewinnen drei Prozent hinzu und fahren mit 8,9 Prozent ihr bestes Walergebnis bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein – offenkundig auch durch eine massive Kampagne von mit Staatsgeldern finanzierten linken NGOs, die in den Wochen vor der Wahl für eine Stimmabgabe von Grünen und SPD warben, um einen Ministerpräsidenten Siegmund von der „gesichert rechtsextremen….“ ich kann es nicht mehr hören Partei zu verhindern.

Bis am späten Abend fehlte der AfD zur absoluten Mehrheit ein Sitz im Landtag. Die fünfte Hochrechnung sah das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bei 4,8 Prozent – also nicht im Parlament. Das änderte sich bei der sechsten Hochrechnung nur wenige Minuten später, als plötzlich BSW wieder 5 Prozent hatte. Am Ende wurden es 5,3 Prozent und nach dem Massenexodus ihrer Abgeordneten und Minister im Thüringer Landtag während der Woche, ist die Kreml-Lobbyistin Wagenknecht plötzlich wieder dick im Geschäft.

Der ganze Abend gestern ist ein Beispiel für eine lebendige Demokratie

Was wurde im Vorfeld alles geraunt in AfD-Milieus von Wahlfälschung, die „das System“ organisieren könne. Und das BSW ist ja seit der Bundestagswahl 2025 sowieso der Meinung, dass man sie beim Stimmenzählen betrügt. Gestern Abend wurde erneut eindrucksvoll demonstriert, dass es hier keine Wahlfälschungen oder wahlentscheidende Wahlzettel-Manipulation gab.

Hier jetzt das amtliche Endergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt:

AfD 43,8%

CDU 17,2%

SPD 9,3%

Grüne 8,9%

Linke 8,6%

BSW 5,3%

FDP 2,6%

FW 1,2%

 

 

 

 

Bildquelle:

  • Ulrich_Siegmund_2: ard

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende

Jetzt spenden (per PayPal)

Jetzt abonnieren