Am Medienpranger von CAMPACT: Eine linke Inquisition bekämpft aktiv die Meinungsvielfalt in Deutschland

Wer nicht mittanzt, kommt an den öffentlichen Pranger

von JOSEF KRAUS

BERLIN – Gebannt wie ein Haufen Kaninchen starrt das „gute“ Deutschland auf die Schlange. Sprich: auf die Landtagswahl am 6. September in Sachsen-Anhalt, wo die AfD sehr wahrscheinlich als Sieger hervorgeht und danach gar eine Alleinregierung stellen könnte. Freilich gibt es einige linksgestrickte Kampfkaninchen, die dieses Ergebnis noch im letzten Moment herumreißen wollen. Alle Nicht-AfD-Parteien, alle woken Medien, alle möglichen Nicht- bzw. Semi-Regierungs-Organisationen (NGOs bzw. SGOs) aus dem linken Schattenimperium gehören dazu.

Ganz vorne dran: die Kampagnenorganisation CAMPACT

Diese NGO wurde 2004 gegründet, sie finanziert sich vor allem aus Spenden von angeblich 4,5 Mio. Einzelpersonen. Im Jahr 2024 hatte sie einen Etat von rund 24 Mio. Euro. Aktuell investiert CAMPACT etwa 620.000 Euro in eine Plakat- und Werbekampagne zur Wahl in Sachsen-Anhalt, um eine Regierung der AfD zu verhindern. CAMPACT ruft dazu auf, strategisch mit der Zweitstimme SPD oder Grüne zu wählen. Insgesamt hat CAMPACT im Zuge der Spendenaktionen „NoAfD-Fonds“ angeblich über drei Millionen Euro für Aktivitäten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gesammelt.

Am Medienpranger

Damit nicht genug: Pünktlich zur Wahl in Sachsen-Anhalt präsentierte CAMPACT einen Medienpranger.

Er wurde Ende August wie folgt angekündigt: Die rechtsextreme AfD erfährt immer mehr Unterstützung von so genannten Alternativmedien. So dringen Propaganda und Krawall in die politischen Debatten ein. Campact wird jetzt dagegen aktiv … Eine Fachredaktion hat zwölf dieser Empörungsmedien analysiert. Das Ergebnis ist ein Online-Informationsangebot, das Orientierung schafft. Es liefert Antworten auf die entscheidenden Fragen: Wer steckt hinter dem Medium? Wer finanziert es? Was ist das Ziel? Neben Nius und Compact sind zum Start folgende Empörungsmedien mit dabei: Tichys Einblick, Auf1, Epoch Times, Info-Direkt, Krautzone, Nachdenkseiten, Pi-News, RT, TKP und Weltwoche … Aber das war noch nicht alles: Unsere Expert*innen haben bereits weitere dieser Medien im Blick und arbeiten an den entsprechenden Aufklärungsseiten …“

Bei jedem historisch halbwegs wachen Bürger müssten hier die Alarmglocken schrillen. Dieses bereits zum Teil von CAMPACT umgesetzte Vorhaben erinnert daran, was in der Menschheitsgeschichte an Manipulation und Indoktrination, an Ausmerzen anderer Meinungen, ja gar deren Vertreter geschah:

  • Von Anfang des 13. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts die Inquisition, die für viele Menschen mit dem Tod endete und unter anderem einmündete in den 1559 errichteten, erst 1966 von Papst Paul VI. aufgehobenen „Index liberorum prohibitorum“ mit seinen 6.000 Titeln. Allein im Zuge der Spanischen Inquisition (1478–1834) wurden neueren Schätzungen zufolge etwa5.000 Menschen hingerichtet.
  • Die seit Menschengedenken üblichen Bücher- und Schriftenverbrennungen.
  • Die Kulturrevolutionen eines Mao (1966 – 1976) und eines Pol Pot (1975 – 1979). Bibliotheken, Archive und Buchhandlungen wurden Opfer radikaler Säuberungswellen.
  • Die Warnung in der NS-Zeit, keinen „Feindsender“ BBC zu hören. Auf solches „Rundfunkverbrechen“ konnte Gefängnis oder gar Todesstrafe stehen.
  • Die Warnung in der DDR-Zeit, kein Westfernsehen („Hetzsender“) zu schauen oder West-Zeitungen zu haben. Wer sich nicht daran hielt, machte sich den Machthabern wenigstens verdächtig.

Verbindung mit HateAID

„Wehret den Anfängen!“, kann man hier nur sagen. Zumal CAMPACT als Drittel-Mitgesellschafter mit der „Melde“-Plattform HateAID verbunden ist. Diese staatliche, als „trusted flagger“ geadelte Plattform erhielt seit 2021 über drei Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Zusätzlich bekam HateAID projektbezogene Zuschüsse über den Justizhaushalt. Der Haushaltsausschuss des Bundestages bewilligte beispielsweise für das Jahr 2023 rund 497.000 Euro und stockte die Summe für das Jahr 2024 auf 600.000 Euro auf, um die Beratung von Betroffenen und die Digitalisierung der Organisation zu unterstützen.

Eine der Geschäftsführerinnen von HateAID, Anna-Lena von Hodenberg, erhielt am 1. Oktober 2025 von Bundespräsident Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen. In den USA bekam sie Ende 2025 wegen „Zensuraktivitäten“ zusammen mit Co-Geschäftsführerin Josephine Ballon ein Einreiseverbot.

Mitgemischt bei „Wannseekonferenz 2.0“

CAMPACT und HateAID: Wir unterstellen nicht, dass CAMPACT die ihm ideologisch nahestehende Meldeplattform HateAID einspannen könnte herauszufinden, wer „Empörungsmedien“ kauft, liest, verbreitet.

Wer freilich CAMPACT seit längerem beobachtet, der dürfte nicht ausschließen, dass CAMPACT durchaus bereit ist, auch Gerüchte aufzugreifen und in politischen Aktionismus umzusetzen.

So geschehen Anfang 2024: Die linke „Recherche“-Plattform Correctiv hatte von einem privaten Treffen am 25. November 2023 in der Adlon-Villa in Potsdam berichtet und die „Meldung“ erfunden, dort habe man über massenhafte Zwangsdeportation von Deutschen mit Migrationsgeschichte beraten. Titel vom 10. Januar 2024: „Geheimplan gegen Deutschland“. CAMPACT sprang auf den Zug auf und brachte – orchestriert von den Alt-Medien – Anfang 2024 Hunderttausende an selbsternannten Demokratierettern auf die Straße. Laut einer Studie der Uni Konstanz waren es übrigens zu 87 Prozent Parteigänger von Rot (18 Prozent), Rotrot (8 Prozent) und Grün (61 Prozent). So zumindest hatten die 500 befragten Demonstranten bei der Bundestagswahl 2021 gewählt.

Die Lüge von einem Treffen à la „Wannsee 2.0“ fiel also ideologisch auf fruchtbaren Boden und griff um sich. Hunderttausende „Woke“ wollten dennoch an sie glauben, auch wenn Gerichte in Berlin und Hamburg mit Verzögerung dergleichen Behauptungen von wegen „Remigration“ und „Wannsee 2.0“ später untersagten.

Vorsicht also, wenn CORRECTIV oder CAMPACT die Finger im Spiel haben!

Bildquelle:

  • Pranger: adobe.stock/zenitX

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