Passagierflugzeug in Pakistan abgestürzt – mehr als 40 Tote

Das brennende Wrack der abgestürzten Turboprop-Maschine in einer bergigen Gegend im Norden Pakistans. Foto: str
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Islamabad – Im Norden Pakistans ist ein Passagierflugzeug mit mehr als 40 Menschen an Bord abgestürzt. Die Fluglinie Pakistan International Airlines bestätigte das Unglück. «Wir bedauern zutiefst mitzuteilen, dass ein PIA-Flugzeug des Typs ATR-42 um 16.42 Uhr Ortszeit in der Nähe von Hawalian abgestürzt ist», teilte Danyal Gilani, ein Sprecher der Fluglinie, mit.

An Bord von Flug PK-611 waren demnach 42 Passagiere, fünf Crewmitglieder und ein Bodentechniker. Unter den Opfern seien neun Frauen und zwei Kleinkinder. Auch drei Ausländer waren demnach unter den Passagieren. Deren Nationalität sei nicht bekannt.

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, nach bisher vorliegenden Informationen sei nicht davon auszugehen, dass sich Deutsche an Bord der Unglücksmaschine befunden hatten. Es könne aber zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ganz ausgeschlossen werden.

Die Turboprop-Maschine war in Chitral, einem Touristenort in der Nähe der Grenze zu Afghanistan gestartet und war auf dem Weg in die Hauptstadt Islamabad. Nach Angaben des Sprechers stürzte sie 75 Kilometer vor Islamabad in der Nähe des Dorfes Saddha Batolini ab. Minuten vor der geplanten Landung in Islamabad ging der Kontakt zu der Maschine verloren, wie die Fluglinie in einer ersten Mitteilung erklärte.

Polizisten in der Nähe des mutmaßlichen Unglücksortes sagten der Deutschen Presse-Agentur, das Flugzeug sei in bergigem Gelände abgestürzt. Auf Bildern waren brennende Wrackteile zu sehen. Die Armee habe Soldaten und Helikopter mobilisiert, teilte ein Sprecher mit. Bisher seien 21 Tote geborgen worden. Es sei nicht wahrscheinlich, dass es Überlebende gegeben habe, sagte ein Polizeibeamter vor Ort. Die Absturzstelle ist nur schwer zugänglich. Über die Ursache war noch nichts bekannt. (dpa)

Bildquelle:

  • Absturz: dpa
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