Wir wollen, dass sich viele Familien ein eigenes Haus leisten können

Setzt sich zur Wehr gegen Verleumdungen: Sylvia Pantel, CDU.
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Gastbeitrag der Bundestagsabgeordneten SYLVIA PANTEL (CDU)

Die Wohneigentumsquote liegt in Deutschland nur knapp über 50 Prozent, während in Ländern wie Schweden, Belgien oder Italien mehr als zwei Drittel der Familien in den sprichwörtlich eigenen vier Wänden wohnen. Wohneigentum gibt Familien Sicherheit und ist eine sehr gute Altersvorsorge. Gerade jungen Familien mangelt es aufgrund der erhöhten finanziellen Belastung in den ersten Jahren der Familiengründungsphase häufig an den finanziellen Ressourcen zur Finanzierung des Eigenanteils am Eigentumserwerb.

Trotz des derzeitigen Niedrigzinsniveaus scheitert die Realisierung des Wunsches nach einem Eigenheim nicht selten an der Bereitstellung des für eine Finanzierung des Eigenheims notwendigen Eigenkapitals oder eine diesbezügliche Finanzierung ist ohne Eigenkapital nur im Rahmen ungünstiger Zinsvereinbarungen möglich. Im Rahmen einer Unterstützung des Bundes würden wir es den jungen Familien in unserem Land ermöglichen, sich den Wunsch zum Erwerb der eigenen vier Wände zu ermöglichen bzw. sie dabei zu unterstützen.

Dabei sind Steuererleichterungen,Baukindergeld oder das Startkapital, also den Eigenanteil einer Finanzierung als Bürgschaft denkbar.Mein Vorschlag, für den ich zusammen mit einer groß angelegten Unterschriftenkampagne der Frauen Union Düsseldorf und der KAB geworben habe, war so eine Art Bürgschaft oder Startkapital.Vom hohen Norden bis nach Bayern fand dieser Plan viel Zuspruch und meine Forderung schaffte es letztlich sogar als Beschluss in den Leitantrag der CDU beim vergangenen Bundesparteitag.

Der von Bundesministerin Hendricks im November vergangenen Jahres vorgelegte Plan war schlecht.Sie wollte nicht nur die Förderung regional begrenzen, d.h. das Wohnen in der Stadt unterstützen und auf dem Land nicht ,sondern auch die Förderung an der Anzahl von Kindern bei Antragsstellung festmachen. Das Familienjahresbruttoeinkommen von 70.000 Euro als Grenze halte ich ebenfalls nicht für sinnvoll. Wie soll denn eine junge Familie mit drei Kindern, bei der beide Eltern arbeiten gehen, am Ende des Monats noch genügend Geld übrig haben ,um z.B 50.000 Euro Eigenkapital für eine Hausfinanzierung auf die hohe Kante zu legen?

Wenn der SPD-Ministerin wirklich an einer Förderung des Wohneigentums für Familien gelegen wäre, würde Sie hier konkrete und gute Vorschläge machen. So hat man den Eindruck sie wolle lediglich der Union einen schwarzen Peter zuschieben und weiterhin voll auf den staatlich geförderten sozialen Mietwohnungsbau setzen.Bei einer Eigentumsförderung für Familien sorgen so viele Ausschlusskriterien nur dazu ,dass kaum noch eine junge Familie für eine staatliche Förderung in Betracht kommt.Das genau wollen wir nicht.Wir wollen, dass sich viele ein eigenes zu Hause leisten können.

Sylvia Pantel ist direkt gewählte Bundestagsabgeordnete der CDU in Düsseldorf.

Bildquelle:

  • Sylvia_Pantel_CDU: sylvia pantel
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