Die Krawalle in Paris sind nur der Vorgeschmack: Die Feinde freier Gesellschaften verfolgen genau, wie man Europa zerstören kann

Hier sehen Sie Gäste von Paris, die einen besseren Schulunterricht fordern...

von KLAUS KELLE

PARIS –Fernsehbilder und Internet-Videos zeigen uns die Zukunft. Die Zukunft unseres Landes. Denn die Ursachen sind die gleichen wie in Frankreich oder England. Es ist nicht der Zustand der Schultoiletten, es sind auch nicht die Mietpreise oder die soziale Ungleichheit. Der gemeinsame Nenner von allem ist die ungezügelte Massenmigration in die freien Staaten Europas.

Damit meine ich nicht Portugal oder Polen, Dänemark oder Österreich – ich meine Frankreich, das bereits kippt, Großbritannien und auf mittlere Sicht auch Deutschland. Mehr als fünf Prozent Migration aus anderen Kulturen kann eine Gesellschaft wie Deutschland nicht verkraften, hat der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) mal in einem Interview gesagt. Vielleicht ein bisschen zu pessimistisch für meinen Geschmack, aber die Grundrichtung seiner Aussage stimmt natürlich.

Was Europa, insbesondere das westliche Kerneuropa, seit dem Herbst 2015 erleben und erdulden muss, sprengt jede Vorstellungskraft.

Und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel war der entscheidende Faktor, sie persönlich hat alle Schleusen öffnen lassen, sie persönlich trägt die Schuld an unserer kippenden Gesellschaft, an hunderten Milliarden Euro Kosten dafür, an zahlreichen Toten und Verletzten, an verslumten deutschen Innenstädten.

Der große Journalist Peter Scholl-Latour sagte einst:

„Wer Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta.“

Und das ist wahr.

Die verheerenden Krawalle in Paris und anderen Städten in ganz Frankreich führen uns vor Augen, welche Gefahren unseren europäischen Gesellschaften drohen. Rechte Politiker haben den Zuzug von 1,6 Millionen jungen Männern aus dem sogenannten islamischen Kulturraum schon früh als „Invasion“ bezeichnet. Viele bürgerliche Politiker und auch Publizisten wie ich haben das empört zurückgewiesen. Zwar sei das, was sich an unseren Grenzen und auf Bahnhöfen abspiele, nicht erwünscht, aber Invasion? Das ist qua Definition das gewaltsame und organisierte Eindringen militärischer Kräfte auf ein fremdes Staatsgebiet mit dem Ziel, dieses zu besetzen und zu übernehmen.

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Nein, militärische Kräfte waren das nicht 2015/2026 und gewaltsam war es auch nicht, wenn man Frau Merkels Selfies mit Syrern nicht als Gewalt erachten will.

Aber ich bin sicher, dass in IS- und Al-Qaida-Zentren, aber auch in Moskau, Teheran und Peking aufmerksam beobachtet hat, wie verwundbar die liberalen und allzu toleranten Staaten selbst mit ihren Feinden umgehen. Russland hat das mehrfach gespielt, indem es über Belarus plötzlich Flüchtlinge aus dem Nahen Osten an die Grenzzäune brachte – dasselbe Spiel im Baltikum und in Finnland, bevor man dort die Grenzen abschottete.

Die illegale Massenmigration junger Männer aus islamischen Ländern ist eine mächtige Waffe gegen uns

Und die nächste Berliner Stadtregierung unter Führung der Linken hat überhaupt keine Ahnung, welche Büchse der Pandora sie gerade öffnet und was auf uns demnächst zukommt, wenn nicht mehr die Polizei gegen kriminelle Araber-Clans vorgeht, sondern „Streetworker“. Aber ihr habt euch das selbst zusammengewählt in Berlin. Weil Elif Eralp ja so nett und eine Frau ist…

Mehr als eine halbe Million Menschen, manche sprechen von bis zu 800.000, haben am Samstag gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem demonstriert.

Doch tatsächlich lenkten radikale Linksextremisten die Krawalle, unterstützt von vielen jungen Migranten, die zerstörend und plündernd durch die Städte zogen.

Haben Sie die junge Ladenbesitzerin in Paris gesehen, deren Laden im Hintergrund von einem entfesselten Mob geplündert wurde? Migranten drängten die weinende Frau ab, begrabschten sie, und sie rief verzweifelt: „Warum tut Ihr das?“

Zumindest das kann ich leicht beantworten

Weil wir es zugelassen haben. Weil Merkel, Macron, von der Leyen es möglich gemacht haben, dass auf manchen Straßen in Paris, Marseille, Berlin oder Duisburg heute am Abend Zustände herrschten wie in Beirut.

Sicherheitskräfte nahmen gestern in Frankreich 2.000 Randalierer fest, allein 850 in Paris. Mehrere Hundert Polizisten wurden verletzt, während sie versuchten, die öffentliche Ordnung wieder unter Kontrolle zu bekommen.

In Limoges wurde das historische, 143 Jahre alte Rathaus vorsätzlich in Brand gesteckt und zerstört. In Marseille stürmte der Mob das Rathaus, in Lyon brannte die Tourismusinformation völlig nieder, und in Paris wurden gezielt Machtzentren wie der Élysée-Palast und die Nationalversammlung angegriffen.

Ganze Straßenzüge in Paris, insbesondere rund um die Bahnhöfe Gare de l’Est und Gare du Nord, wurden laut Behörden „methodisch verwüstet“. Geschäfte und Supermärkte wurden systematisch geplündert, brennende Barrikaden, Autos und explodierende E-Bike-Akkus hüllten Viertel in dichten Rauch.

Wäre ich Franzose, bei der Präsidentschaftswahl im April 2027 gehörte meine Stimme Marine Le Pen, denn das, was wir mal Mitte nannten, ist augenscheinlich unfähig, das drängendste Problem unserer Zeit in den Griff zu bekommen. Dort wie hier. Und Le Pen ist auch für Bürgerliche wählbar, seitdem sie klargestellt hat, dass Russland nicht der Freund, sondern der Feind Europas ist.

Bildquelle:

  • Krawalle_Paris_4: screenshot X/privat

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.