BRASILIA – Politisches Erdbeben in Brasilien: In der erste Runde der Präsidentschaftswahlen liegt der konservative Herausforderer, der Senator Flávio Bolsonaro, vor dem in Umfragen favorisierten sozialistischen Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva. Bolsonaro und seine „Liberal Party“ erreichten 47,03 Prozent der Stimmen, Putin-Freund Lula landete mit 45,16 Prozent auf Platz 2.
Neben dem Erfolg von Flávio Bolsonaro, Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro und derzeit in Haft, verzeichnete die politische Rechte bei den zeitgleich stattgefundenen Parlaments- und Gouverneurswahlen ebenfalls deutliche Gewinne. Mehrere Mitglieder der Bolsonaro-Familie, darunter die frühere First Lady Michelle, gewannen Sitze im Senat.
In der Stichwahl am 25. Oktober entscheidet sich, wer zukünftig die Geschicke des größten andes Südamerikas bestimmen wird.
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