Red Bull-Erfinder Dietrich Mateschitz ist tot

Dietrich Mateschitz. Foto: Dietrich Mateschitz
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WIEN – Die traurige Nachricht erreichte alle Mitarbeiter des Red Bull-Konzerns per Email. Dietrich Mateschitz ist tot, gestorben im Alter von 78 Jahren an einem Krebsleiden. Der Milliadär, Unternehmer, Sport-Mäzen und Erfinder des Energie-Drinks Red Bull hatte in den vergangenen Monaten stark an Gewicht verloren, seine Familie war natürlich informiert, wollte aber – so BILD am Abend – nicht, dass sein besorgniserregender Zustand öffentlich bekannt wird.

Mateschitz hinterlässt seine Lebensgefährtin Marion Feichtner (39) und seinen Sohn Mark (29) aus der Beziehung mit Ex-Lebensgefährtin Anita Gerhardter (Chefin der Mateschitz-Stiftung „Wings for Life“). Mark Mateschitz soll jetzt in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Mateschitz unterschied sich von den meisten anderen Unternehmern durch seine klaren politischen Standpunkte, die er sich nicht scheute, in der Öffentlichkeit zu formulieren. Besonders die österreichische Flüchtlingspolitik ab 2015 hielt er für „das unverzeihliche Ausmaß der politischen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen bei der Nichtbewältigung der Flüchtlingswelle oder, besser gesagt, der Auswanderungswelle“ und es sei schon zu Beginn der Flüchtlingskrise „für jedermann erkennbar“ gewesen, „dass der Großteil der Menschen nicht der Definition des Flüchtlings“ entspreche, weshalb es ein Fehler gewesen sei, die Grenzen nicht zu schließen. Man müsse „taub und blind“ sein, um dies nicht zu erkennen. (aus wikipedia)

Bildquelle:

  • Servus TV: dpa
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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.