Vereint gegen Hans-Georg Maaßen: Ein roter Schlapphut und eine Denunziantin von der Stasi

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Liebe Leserinnen und Leser,

nichts wird in diesem Land wirkungsvoller gegen missliebige Meinungen und Menschen, die solche Meinungen aussprechen, eingesetzt als der Vorwurf des Antisemitismus. Judenhass, etwas Schlimmeres gibt es nicht in Deutschland, dem Land des Holocaust. Und, wer wollte bezweifeln, dass es Antisemitismus auch heute in dieser Gesellschaft gibt, nach meiner subjektiven Wahrnehmung nimmt der sogar zu. Doch es handelt sich weit überwiegend um importierten Antisemitismus von Gästen aus dem islamischen Kulturkreis, die Frau Bundeskanzlerin 2015/2016 zu uns eingeladen hat. Eine Einladung, die sie vergessen hatte, vorher mit der Bevölkerung zu besprechen, die heute die Leidtragenden ihrer verhängnisvollen Entscheidungen sind. Falls Sie das nicht glauben, lesen Sie die täglichen Polizeiberichte unserer Sicherheitsbehörden!

Also Antisemit ist das Übelste, was man einem Menschen heute in Deutschland vorwerfen kann, gleichauf vielleicht mit „Rassist“. Darunter sind allenfalls noch die Aktiven in Tauschbörsen von Kinderporno-Sammlern angesiedelt. Dann kommt nach unten nichts mehr.

Der Vorwurf also, ein Antisemit, ein Judenhasser, zu sein, ist eine ernste Angelegenheit. Und nun trifft es einen, der dem linksgrünen Mainstream in unserem Land seit Monaten auf den Senkel geht und Menschen wir mir richtig Freude bereitet: Hans-Georg Maaßen, früherer Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz mit der Neigung, die Wahrheit zu sagen, und heute Bundestagskandidat für die CDU im Wahlkreis 196 Schmalkalden in Thüringen. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug sei, gehört Maaßen auch noch der WerteUnion an, allerdings – wie Sie wissen – derzeit ruhend. Verfassungsschützer, konservativer CDU-Politiker und Mitglied im Verein für deutliche Aussprache, mehr kann man nicht erreichen, um die linksgrüne Twitter-Blase zu höchster Erregung aufzustacheln.

Der aktuelle Stichwortgeber einer ganz miesen Schmutzkampagne heißt Stephan Kramer und ist Chef des Verfassungsschutzes in Thüringen. Kramer, von 2004 bis 2014 Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, war bis vor Kurzem Bundestagskandidat der SPD. Was aber noch interessanter ist: Der oberste Verfassungsführer im Freistaat sitzt auch im Stiftungsrat der linksextremen Antonio-Amadeu-Stiftung. Die hat ihren Sitz in Heidelberg und bekämpft rechtsradikale Umtriebe in unserem Land, was grundsätzlich zunächst zu begrüßen ist. Problem dabei: Die Stiftung wird von der früheren Stasi-Spitzelin Annetta Kahane geleitet. Die Ostberlinerin berichtete von 1974 bis 1982 dem Unterdrückungsapparat der DDR, indem sie Menschen aus ihrem Umfeld für die Staatsorgane belauschte und Berichte über diese Leute für ihren Führungsoffizier bei der Stasi schrieb. Der bestätigte später, Kahane habe über solche Personen „auch belastend berichtet“. Was denn auch sonst, dafür sind Spitzel ja da.

Frau Kahane und ihre dubiose Stiftung spielen eine zentrale Rolle in den Schmutzkampagnen gegen bürgerliche Konservative in unserem Land. Sie werden mit Millionen Euros aus Ihren Steuergeldern finanziert, um Personen anzuschwärzen, die nicht mittanzen. Vor einigen Jahren tauchte auch mein Name auf einer Denunzianten-Liste auf. Mein schlimmes Vergehen: ich sei quasi ein katholischer Fundamentalist. Wer mich kennt weiß, dass sich das nur auf den Besuch der sonntäglichen Messe und die Tatsache, dass unsere Kinder alle getauft sind, bezogen haben kann. Glaube Sie mir, ich neige nicht zur Selbstkasteiung in dunklen Kellern und ich benutze kein Rasierwasser, das nach Weihrauch duftet. Also wie gewohnt, üble Nachrede und dümmliche Hetze ohne Substanz gegen Andersdenkende – und ich muss es über meine Steuern mitfinanzieren. Aber egal, ich muss ja auch die Staatssendeanstalten finanzieren, ohne deren Programm zu gucken.

Hans-Georg Maaßen auch nur in die Nähe des rechten Extremismus oder des Antisemitismus zu rücken, ist so absurd, dass selbst mir die Worte fehlen, diesen üblen Heckenschuss von Schlapphut Kramer angemessen zu würdigen. Er sagt nämlich, Maaßen verwende „doppeldeutige Begriffe wie sie vom Thüringer AfD-Chef Björn Höcke verwendet“ würden. Und Maaßen habe Begriffe wie »Globalisten« und »neue Weltordnung« in einem Artikel verwendet. Hat nicht Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum mit seinem „Great Reset“-Plan etwas Ähnliches formuliert? Ist Schwab deshalb jetzt auch ein Antisemit?

Es ist hanebüchen, was in Deutschland inzwischen alles erlaubt ist, wenn es nur die richtigen Leute möglichst hart trifft. Und Hans-Georg Maaßen ist einer dieser „richtigen Leute“ in den Augen der Hass-Community. Weil er geradlinig ist, aufrecht, seinem Land – unserem Land – viele Jahre loyal und mit Hingabe gedient hat. Und genau deshalb dürfen wir einen Hans-Georg Maaßen und andere Persönlichkeiten nicht der linksgrünen Meute zum Fraß überlassen.

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: Deutschland befindet sich in gesellschaftlichen Auseinandersetzung wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Es geht um nicht weniger als den Erhalt des demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaats. Die, die den abschaffen wollen, machen keine Gefangenen. Sie wollen politische Gegner gesellschaftlich, manchmal auch wirtschaftlich vernichten und zum Schweigen bringen. Und wir alle und unsere Kinder werden einen hohen Preis zahlen, wenn wir uns in diese Auseinandersetzung nicht endlich entschlossener einmischen.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

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Über den Autor

Klaus Kelle
Klaus Kelle, Jahrgang 1959, gehört laut Focus-online zu den „meinungsstärksten Konservativen in Deutschland“. Der gelernte Journalist ist jedoch kein Freund von Schubladen, sieht sich in manchen Themen eher als in der Wolle gefärbten Liberalen, dem vor allem die Unantastbarkeit der freien Meinungsäußerung und ein Zurückdrängen des Staates aus dem Alltag der Deutschen am Herzen liegt. Kelle absolvierte seine Ausbildung zum Redakteur beim „Westfalen-Blatt“ in Bielefeld. Seine inzwischen 30-jährige Karriere führte ihn zu Stationen wie den Medienhäusern Gruner & Jahr, Holtzbrinck, Schibsted (Norwegen) und Axel Springer. Seit 2007 arbeitet er als Medienunternehmer und Publizist und schreibt Beiträge für vielgelesene Zeitungen und Internet-Blogs.