Wegen Russland-Entscheidung: Deutschland erwägt Rückgabe der Eishockey-WM

Die Eishockey-WM in Deutschland steht auf der Kippe.

BERLIN – Gut sieben Monate vor der ersten Heim-Weltmeisterschaft seit neun Jahren haben den DEB und den Weltverband IIHF ein Problem. Denn Deutschland erwägt, die WM abzusagen, sollte es gezwungen werden, die russische Mannschaft ins Tunier zu lassen. „Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben. Ich möchte auch nicht die Weltmeisterschaft infrage stellen. Aber natürlich müssen wir uns als DEB auch mit der Option befassen, dass wir diese Weltmeisterschaft zurückgeben“, so der DEB-Vorstandsvorsitzende Frank Lutz bei MagentaSport nach dem entsprechenden  Urteils des Internationalen Sportgerichtshofes Cas.

Der hatte am Freitag überraschend entschieden, dass die zuvor wegen des andauernden Angriffskrieges gegen die Ukraine gesperrten russischen Auswahlteams wieder an Weltmeisterschaften teilnehmen dürfen.

„Die Bundesregierung sieht die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs Cas sehr kritisch“, sagte ein Regierungssprecher dazu. „Über mögliche Folgen des Urteils, auch auf die Eishockey-WM 2027 in Deutschland, wird sich die Bundesregierung zeitnah mit dem Deutschen Eishockey-Bund austauschen.“

Bildquelle:

  • Eishockey-Deutschland: adobe.stock/ramilon

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