RIGA – Das baltische Lettland wirft dem Nachbarland Belarus vor, illegale Migration zu fördern und Migranten zur Beschädigung des Grenzzauns zu nötigen. Migranten, die nicht für den illegalen Grenzübertritt in das baltische EU- und Nato-Land bezahlt haben, würden zur Wiedergutmachung dazu angehalten, die lettische Grenzinfrastruktur zu beschädigen, sagt Andris Aleksejevs von der Generalstaatsanwaltschaft in Riga in einem Beitrag des lettischen Fernsehens.
Im Falle einer Weigerung müssten sie mit körperlicher Gewalt rechnen. Dem Fernsehbericht zufolge kostet ein Grenzübertritt 5.000 US-Dollar, die zumeist in Kryptowährung zu bezahlen ist. Die Route führe demnach durch Russland nach Belarus und weiter zu Lagern nahe der Grenze, wo Migranten auf ein Signal zum illegalen Grenzübertritt warteten.
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