MÜNCHEN – Die russische Regierung schickt auch in diesem Jahr keinen offiziellen Vertreter zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). „Vonseiten der russischen Botschaft, die vor 2022 regelmäßig Einladungswünsche präsentierte, gab es keinerlei Kontaktaufnahme“, sagt der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger. Und weiter: „Das Interesse an konstruktiven Gesprächen ist gleich null.“
Ischinger rechnet damit, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wie in den vergangenen beiden Jahren nach München kommt. „Davon gehe ich fest aus.“ Die Konferenz findet vom 13. bis 15. Februar im Hotel Bayerischer Hof statt und gilt als wichtigstes Expertentreffen zur Sicherheitspolitik weltweit.
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