Der Angriff auf Moral und die traditionelle Familie findet auch in Schulen und Kirchen statt

Die Schutzräume für eine unbeschwerte Kindheit werden weniger in Deutschland.

SCHLEIFE/KASSEL – Bei einer sogenannten „Projektwoche“ an einer Oberschule in Schleife (Sachsen) haben zwei Linksextreme – sogenannte „Non-Binäre“ – den Schülern Pornobilder von Männern bei homosexuellen Handlungen vorgeführt. Sie forderten die Schüler auf, sich nicht mit ihren Namen, sondern mit einem „Pronomen“ vorzustellen.

Als ein Mädchen sich dann doch mit ihrem realen Namen vorstellte, wurde sie von den Aktivisten beschimpft. Eine der beiden Linksextremistinnen habe gesagt, „in diesem Nazi-Sachsen habe man auch nichts anderes erwartet“. Im Weiteren hätten die „Projektleiterinnen“ aggressive Anti-AfD-Flyer verteilt, wie die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ herausfand.

Die Reaktion der Eltern war deutlich

Mehrere erstatteten Anzeige bei der Polizei wegen Verbreitung pornografischen Materials.

Außerdem legt das sächsische Schulgesetz fest, dass Schulen den Eltern „Ziel, Inhalt und Form der Familien- und Sexualerziehung“ vorher mitteilen müssen. Das sei aber nicht geschehen.

Die Eltern sind auch sauer, dass überhaupt solche politischen Agitatoren ohne begleitende pädagogische Aufsicht „auf die Kinder losgelassen“ würden. Ein Sprecher des Kultusministeriums sagte, die beiden Frauen – oder was auch immer – hätten sich den Schülern als „Anleiterinnen des Theaterprojekts ‚Mut‘“ vorgestellt.

Der jüngste Skandal belegt erneut, wie schamlos Kinder heute mit ideologischer Sexualpädagogik in Kindergärten und Schulen überall in Deutschland belästigt werden.

Denn was in Schleife passierte, passiert auch anderswo.

Es ist gewollt; es folgt einer perfiden und aggressiven Strategie, das Schamgefühl junger Menschen zu beschädigen. Begünstigt wird das durch ein System aus Verharmlosung, Tarnsprache und institutioneller Feigheit. Und wer meint, in kirchlichen Einrichtungen seien Kinder sicher, lebt in einer gefährlichen Illusion.

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Am Wochenende fand in Kassel das 10. Symposium von „DemoFürAlle“ statt, auf dem problematische sexualpädagogische Konzepte im Mittelpunkt standen und nachgewiesen wurde, dass auch in kirchlichen Kitas, Schulen und Bildungsplänen fragwürdige Lehrinhalte längst angekommen sind.

Die Sozialwissenschaftlerin Susanne Hartfiel legte offen, wie tief übergriffige sexualpädagogische Leitbilder bereits in kirchliche Strukturen eingedrungen sind. Und die Publizistin und Theologin Dr. Margarete Strauss verteidigte die christliche Sexualmoral gegen den Vorwurf, rückständig zu sein, und machte deutlich, dass Bindung, Verantwortung und Schutz gerade heute neu verteidigt werden müssen.

Wie können sich Eltern wehren?

Ein Vater aus Hamburg schilderte seine persönliche Geschichte darüber, wie aus Irritation Entschlossenheit werden kann.

Erst fragt man nach, dann wird man abgewiesen, und irgendwann beginnt man, sich mit anderen zu organisieren und Widerstand gegen den seit Jahren stattfindenden Angriff auf die traditionellen Familien zu leisten. Wer Kinder schützen will, darf sich nicht abwimmeln lassen. Er muss sich einmischen, andere finden, Öffentlichkeit schaffen und Druck aufbauen.

Das Symposium in Kassel hat genau dafür Raum geschaffen und Menschen zusammengebracht, die Missstände an Schulen und Einrichtungen nicht länger hinter Fachsprache, Präventionsrhetorik oder amtskirchlichen Fassaden verschwinden lassen wollen.

Bildquelle:

  • Kindheit: adobe.stock/jacob lund

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